Das ist die richtige Lektüre …

für eine Woche Ausstieg aus dem Zirkus des Alltags und dem Hamsterrad des Jobs.

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Nachdem die Feiertage und Familienfeiern endlich vorüber sind, gönne ich mir, wie schon in den beiden vergangenen Jahren, eine Auszeit im Kloster Donndorf. „Buchinger-Fasten und Naturerfahrung“ ist die Überschrift dieser Woche. Für die ruhigen Stunden nehme ich mir ein Buch mit, welches schon von Titel zu dieser Woche passt. Es ist ein Geschenk von lieben Freunden aus Wien. Selbst hätte ich mir das Buch ganz sicher nicht gekauft.

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Baršć … das ist …

… niedersorbisch und entspricht dem deutschen Namen für die Kreisstadt Forst, im Landkreis Spree-Neiße. Vor vielen Jahren fuhr ich mit dem Rad den Oder-Neiße-Radweg und später den Oder-Spree-Radweg mit Familie. Und jetzt verschlägt es mich gerade hier hin.

Die Stadt liegt östlich von Cottbus an der Lausitzer Neiße. Am gegenüberliegenden polnischen Ufer liegt die Ortschaft Zasieki (deutsch: Skaren, ehemals Berge) der Gemeinde Brody (Pförten), die bis 1945 ein Forster Stadtteil war.

Im Licht der Dämmerung kam ich an. Normalerweise  sind die Fenster in den Häusern der Stadt zu dieser Zeit beleuchtet. Hier sind die Rolläden der Parterre herunter gelassen und viele Fenster blind. Geschäfte sind nur durch blinde Dekoration geschmückt.

Vielleicht weicht meine jetzige Bedrückung morgen. Denn dann rede ich mit den Leuten von hier. Ein neues Projekt in einer fast unbekannten Gegend für mich.

Obschon … in Brandenburg lebt auch meine Mutter. Dennoch ist mir das Land, obwohl ostdeutsch, nicht vertraut.

 

Am Abend mancher Tage …

… denke ich darüber nach was der Tag gebracht hat. Das lasse ich nicht immer zu. Heute ist das anders.

Es hat schon am Morgen geregnet, so entschloss ich mich am Samstag mal nicht auf den Markt zu gehen.  Während des Frühstücks machte meine Frau mir klar, dass sie in Ruhe putzen wolle und ich mich doch um den Einkauf von Eiern, Wein und weiteren Krimskrams kümmern solle.  Das mache ich doch gern, denn dann muss ich das Elend nicht sehen, wie Staubsaugern, wischen, Bettbeziehen etc.

Also nahm ich den Korb mit den leeren Flaschen und der alten Zeitung, fuhr zu den Containern und leerte den Korb. Dann ab in den Globus. Schnell wurde ein genehmer Parkplatz gefunden. Beim Aussteigen fuhr ich genüsslich mit der Hand an meinen Hintern, um  sicher zu gehen das meine Geldbörse auch an der richtigen Stelle zu finden war. Nichts!

Ja Mann, ich musste zurück um die Finanzen aufzustocken. Dann nahm ich doch gleich die wenigen Mehrwegflaschen aus dem Keller mit. Wieder im Markt hatte ich das Gefühl, irgend etwas fehlte immer noch. Keine Ahnung!!!! Dann fiel mir solch ein Kaviarersatz in die Hand, den wir gern auf halbe Eier essen. Und doch fehlte noch etwas. Immer noch keine Ahnung. Na ja, irgendwann gibt man auf.

Wieder am Auto, alles verstaut, kam dann der Lichtblick. Ich hatte die Eier vergessen! Also wieder rein. Echt mal, meine Aussetzer haben mich über die Zeit gebracht. Als ich zu Hause war, ist Frau entspannt und ich konnte das saubere zu Hause genießen, meine Mitbringsel auspacken und zufrieden sein.

Manchmal muss Mann eben demente Augenblicke zu lassen.

Und ja … das Lied von Lift geht mir gerade nicht aus den Sinn. Das ist kein Vergleich zum originalem Thema der Band.

 

Das Jahr 2019 hat begonnen

Es gab eine Zeit in der ich mir gar nicht vorstellen konnte im Jahr 2019 zu leben. Und jetzt hat es einfach begonnen. Es gab auch die Zeit in der ich mich auf Weihnachten und Silvester gefreut habe. Diese Zeit ist leider vorbei. Die Hoffnung auf ein Wiedererwachen dieser kindlichen Freude ist noch nicht verloren gegangen. Enkelkinder können diese großartigen Gefühle transportieren. Ich werde also in Hoffnung warten.

Das Jahr 2018 ist jedoch nicht trostlos zu Ende gegangen. Als die Weihnachtsparty vorbei war und das Konfetti, spricht der ganze Weihnachtskram eingesammelt und verstaut war, haben wir mit Freunden ein letztes Mal im Jahr 2018, die Whiskystrassenbahn bespaßt.

Meine Bewunderung haben ja die Männer und Frauen die sich auch noch merken können was sie getrunken haben und aus welcher Destille der Tropfen stammt. Diesmal wurde der Whisky von mal zu mal torfiger. Nicht so mein Geschmack, doch wenn man sich langsam daran tastet, schmeckt auch dieser Whisky.

Das kann man sich schon mal gefallen lassen. Zwischendurch eine Feuerzangenbowle bei Regen, kam auch gut an.

Zu Silvester wurde klassisch abgebraten und gefeiert.

Nun wünsche ich allen Lesern und Leserinnen (hihi) ein gutes, gesundes und glückliches Jahr 2019. Bleibt mir gewogen.

Der Männe aus Erfurt

 

Großenhain mit Weihnachtsmarkt

So langsam komme ich zur Ruhe und kann den Nachholbedarf abarbeiten.

Großenhain, früher als Hayn bezeichnet, ist eine Große Kreisstadt in Sachsen an der Großen Röder im Landkreis Meißen. Westlich findet sich die Stadt Riesa, südlich die Stadt Meissen, im Norden das Land Brandenburg und im Osten die Stadt Kamenz. Nur mal zur Orientierung.

Man muss sich nicht wundern das ich am Ende des Jahres so manchen Weihnachtsmarkt besuche. Zu geschäftlichen Terminen möchte ich auch immer mal die Region mit seinen Bewohnern kennen lernen.  Das hat sich so eingeschliffen und meine Gegenüber zeigen gern ihre Heimat.

Nun ist ja ein Weihnachtsmarkt am Tage nicht so sehr romantisch wie bei Dunkelheit. Der Großenhainer Weihnachtsmarkt ist jedoch etwas besonders. Er ist aufgestellt wie eine Wagenburg.

Von aussen finden sich rundherum Buden für das leibliche Wohl. Es gibt dort sich keine Betonbarrikaden, wohl weil sich gegenüber gleich ein Polizeirevier befindet.

Aber auch auf dem Innenhof kann man nicht verhungern. Kinder werden genötigt auf der Bühne zur singen, die Eltern oder Großeltern stellen die Kulisse dafür. Es gibt aber auch eine Märchenoma die nonstop die Gebrüder Grimm zitiert. Am Tage ist nicht viel los dort, am Abend wird der Markt sicher heimelig sein.

Bautzener Weihnachtsmarkt

Das ist am Ende des Jahres schon ein regelrechter Marathon der Weihnachtsmärkte.  Denn meist im Dezember habe ich noch einmal in der ostsächischen Stadt Bautzen und Umgebung zu tun. Diesmal nahm ich ein Zimmer direkt am Hauptmarkt, wo der Weihnachtsmarkt seinen Anfang nimmt.

Das Zimmer lag im 3. Stock der Pension „zum Handtuch“, mit einer Wendeltreppe die mit Gepäck schwerlich zu bewältigen ist. Doch der Blick von oben, auf das Treiben da unten, entschädigte für die Strapazen davor.

Der Bautzener ist wie sein Senf, angenehm, nicht zu überlaufen, mit gutem Geschmack und den ganzen Advent zu haben.

Selbst die überall eingesetzten Betonbarrikaden werden hier mit Stil aufgestellt.

Und ja … auch hier geht es fast nur um Essen und Trinken in Geselligkeit. Auch die einsamen Besucher werden bei einem Gläschen schnell in angenehme Gespräche verwickelt.

Zum Schluß findet sich auch immer ein kleiner, neuer Stern aus Herrenhut in meinem Gepäck.