Die erste Woche nach dem Urlaub …

… ist nun auch wieder Geschichte.

Wir hatten am Wochenende nach dem Urlaub genügend Zeit, um runter zu kommen. Frau meditierte an der Waschmaschine im Keller und beschehrte mir genügend Freiraum.

Ein kleines Weinfest am Domplatz mit Freunden hat den Urlaub ausklingen lassen.

In der Woche hatte ich in Dessau, Theeßen und Magdeburg zu tun. Nördlich von Magdeburg, am Übergang der fruchtbaren Börde in die Altmark, kam ich wieder einmal im „La Porte“ bei Bertingen unter.

Ganz in der Nähe ist ein See, der eigentlich durch einen alter Arm der Elbe entstanden ist. Schon im letzten Jahr war von den See nicht mehr viel übrig. Der heiße Sommer trocknete den See aus. Es sah schon damals verheerend dort aus. In diesem Jahr war alles verschwunden.

Die Qualität des Video`s ist grauenhaft, denn ich musste mit viel Zoom arbeiten. Dennoch zeigt es das ganze Ausmaß der Hitzezeit. Und ja, beim nächsten Hochwasser der Elbe wird der See wieder an Ort und Stelle sein, jedoch ohne dem Leben wie vor der Hitze.

Am Freitag war ich dann mal wieder in meiner „alten Heimat“. Umgeben von bewaldeten Bergen und im Tal der kleinen, romantischen Saale, liegt Saalfeld. Unweit meiner Wohnstätte in der frühen Jugend, am Feldschlößchen, befinden sich die Feengrotten.

Ein Betriebsausflug führte meine Kollegen und mich dort hin. Früher habe ich in dem Wald, wo die Feengrotten sind,  gespielt. Erfreut hat mich der gute Zustand der Grotte. Dort gibt es auch einen Heilstollen für die Atemswege.

Meine Mutter ging mit mir dort hin, um den Keuchhusten zu besiegen, sagte sie mir mal. Ich selbst kann mich nicht mehr daran errinnern.  Die Feengrotten haben wir immer mal besucht, meist bei Eintreffen der Verwandschaft.

Im Schloßhotel Eyba, ganz in der Nähe von Saalfeld und hoch oben auf dem Bergplateau hatte ich dann die schöne Aussicht auf den thüringer Wald.

Dort stand eine einzelne Liege. Als die Kollegen sich mit 3 Sportbögen abmühten einen Sieger zu finden, fand ich mit der Kamera lohnende Objekte. Der anschließende Kurzschlaf an der frischen Luft verursachte im ersten Augenblick Erfrischung und im Anschluß Wadenkrämpfe in beiden Beinen. *lach*

Das Wochenende wurde vom Marktbesuch eröffnet, an dem selbst mein Töchterchen teilnahm. Man höre und staune!

Der „Thüringer“ hat seit 2019 einen neuen und einsamen Feiertag. Der „Weltkindertag“! Das ist der 20. September.  Nur mal zur Information für den Rest den Welt! *lach*

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Der alte Spruch „Sommerurlaub vorbei – Jahr vorbei“ …

… bewahrheitet sich immer wieder. Unser Sommerurlaub war auch der Grund für meine lange Pause im Blog. Jedenfalls gibt es jetzt endlich wieder Pfefferkuchen in den Geschäften.

Wir waren mal wieder in Wien und das auch noch ganz in Familie. Also … ganz in Familie ist so gemeint: Meine Frau und ich, in einem schönen Hotel nahe dem Schloß Schönbrunn, unter ständiger familiärer und lieber Betreuung durch unsere Freunde aus Wien.

Ich werde mir die Beschreibung einfach machen und die Notizen unserer Freunde nutzen. Alles andere würde ausufern! *lach*

Aber ein paar Bilder füge ich hinzu.

Mittwoch am Nachmittag Ankunft—Freudeeeeeeee!!!!!!!!!!!!!!!!
Original burgenländischer Gulasch Empfang mit Bier, Whiskey, Uhudler… *hehehehe*
Lagebesprechung…..
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Donnerstag 9 Uhr:

Naschmarkt

Beginn mit Uzo, Weinfassl Vinothek Jakov (lustige Atmosphäre)
Freihausviertel
(hervorragende Beratung und fachlich gut gebildetes freundliches Personal)
Vollpension = Omas Laden im Freihausviertel
(angelerntes fachfernes Studenten-Personal-unmögliche Sitzgelegenheiten=Oarschweh)
Museum der Illusionen (sehr lustig)
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Freitag am Abend:
Purzels
Kabinett Orchester (Gutes essen, gute Musik, viel Spass gehabt!)
Lokal Mole West (Neusiedler See)
(Trotz gastfreundlichem Burgenland…nun ab sofort nicht mehr empfehlenswert-
lauter und NUR äußerst unfreundliche Ungarn als fachfernes Personal im Lokal-hat mit Burgenland gar nix mehr zu tun!)
Lokal das Fritz (exclusives Lokal mit Plastik Sessel! Aber…hervorragender Wein und Kaffee)
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Sonntag 14 Uhr:
Heeresgeschichtliche Museum
Die etwas andere Kugelherstellung mit Doris…:))))))))))
Doris ist nun die Hüterin des Rezepts. (Viel Spass gehabt)
Biergasthof Otto (Diskussion mit unfreundlichen Kellner wegen ungeschälten Gurkensalat ;))
Gekühlten Kugeltest bei uns – mit weltweit einzigartigen Rumtesterl und Uhudler
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Montag-Regen
Lama Ranch Ausflug, leider ins Wasser gefallen:
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Montag am Nachmittag:
Karottensuppe mit Kernöl
Marillenknödel mit gerösteten Butter-Ingwer-Kardamon Brösel, weltweit einzigartiger Rum 🙂
Ältester Heuriger Wiens – 10er Marie (unfreundliche Kellner)
Berühmtester Wein der 10er Marie: Gemischter Satz
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Dienstag 13 Uhr:
Naschmarkt…RUNDE 
Die Erfüllung des Uhudler Liedes von den Extremschrammeln
Grüner Veltliner
Gewürztraminer
Pinot Blanc
Muskat Ottonell
Zweigelt
grauer Burgunder
Uhudler
Zotter Schokolademanufaktur:
Die Sorten sind verrückt außergewöhnlich:
Wein und Co (Portugieser nicht im Glas-Chinesen Kellner mit unserer Bestellung überfordert)
Rinderwahn
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Mittwoch am Vormittag:
KEINE Kopfschmerzen….aber Abschiedsschmerz

Jetzt wieder ich:   So jung kommen wir nicht mehr zusammen. Es war schön in Wien und noch mehr schön mit unseren Feunden. Und … ja … Stress war es auch.

Jetzt ist der Urlaub vorbei und schon gilt ein neuer Spruch: „Nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub!“

Mein letzter Eintrag …

… ist nun schon gut 10 Tage her. Ich werde nachlässig.

Wir haben in der Nähe von Bad Homburg eine Hochzeit miterlebt, die gleichgeschlechtlich und nicht meinen Vorstellungen entsprach. Aber was juckt schon dem heutigen Geschehen meine Vorstellungen!

Und dann war selbst ich überwältigt, von der Liebe des Paares. Es war eine wunderschöne Hochzeit, in herrlicher Atmosphäre, wie ich es nicht erwartet habe. Jetzt muss ich wohl doch mal meine eingefahrenen Gedanken neu ordnen.

Es war jedoch nicht viel Zeit zum darauf rum denken. Denn zur Zeit runde ich wieder in Mitteldeutschland rum, jetzt gerade im Süden von Sachsen-Anhalt.

Am vergangenen Wochende erlebten wir einen kulturellen Höhenpunkt mit dem Hintergrund des Dom von Erfurt, der eine gute Kulisse für das Musical „Der Name der Rose“ abgab.

Die ganze Veranstaltung begann für alle mit einem Gewitter und Regen der erst einmal die Moral des Publikums auf die Probe stellte. Doch nach einer halben Stunde wurde alles gut.

Das Buch habe ich vor Jahren verschlungen. Den Film sah ich mehrmals. Im Musical erkannte ich alle Kapitel wieder, auch wenn eine halbe Stunde gekürzt wude.

Die Veranstaltung muss wohl von Amts wegen um 23:00 Uhr zu Ende sein. Mit hat es ausnahmslos, bestens gefallen.

Jetzt bin ich in Halle bis Donnerstag. Auch nicht schlecht. Von hier aus fahre ich nach Merseburg, Sangerhausen, Weißenfels und Eisleben.

Ja … und dann wird es mal Urlaubszeit. So richtig bekomme noch gar keine Verbindung zur Erholung. Doch das wird sicher noch kommen. Wenn ich daran denke, auch im Urlaub in einem Hotel wohnen zu müssen, dann … ja dann bezweifele ich Erholung zu bekommen.

Dennoch freue ich mich auf Wien. Wir können nach Jahren mal wieder unsere Freunde sehen und quatschen bis nichts mehr geht.

Ein paar Bilder …

… vom Mittwoch Abend. Wir waren im Burgtheater Dessau-Roßlau. Wie schon 2017 bei Peer Gynt und 2018 in „ein Sommernachtstraum“ war die Kulisse und das „Drumherum“ traumhaft.

Ein gutes Essen vor dem kulturellen Leckerbissen, einen guten Wein während der Vorstellung und die charmante Begleitung rundeten den Abend ab.

Die Handlung beginnt mit einer Katastrophe – einem Schiffsuntergang. Ein Mädchen rettet sich aus dem Meer ans Land, auf die Insel “Illyrien”. Viola, vaterlos und heimatlos in die fremde Welt gespült, trauert um den Verlust ihres Zwillingsbruders Sebastian, der scheinbar vor ihren Augen ertrunken ist. In der neuen, eigentlich heilen Welt angekommen, erlebt sie Menschen, die verzweifelt etwas suchen und brauchen – den Narzissten Orsino und die ewig trauernde Olivia, das immer trinkende und feiernde Verwandtschafts- und Hofgesindel und den Sittenwächter Malvolio. Ein verwickeltes und verworrenes Verwechslungsspiel beginnt.

›Was ihr wollt‹ ist ein unglaublich lebensfrohes Stück, das sich wunderbar für unser junges Ensemble eignet. Es bietet die Möglichkeit, intensiv mit Musik und Tanz zu arbeiten, die Komödie zu bedienen und dennoch dem Herzen und der Poesie großen Raum einzuräumen. Zitat: https://theaterburg-rosslau.de/burgtheatersommer-2019/abendstueck/

Immer wieder gern.

Die Zeit der Vielreisen …

… ist wieder angebrochen. In der letzten Woche konnte ich noch einmal sehr relaxt im Eichsfeld und im Norden Thüringens mein Unwesen treiben. Das war entspannend. Die Landschaft inThüringen hat schon etwas Beruhigendes an sich.

Trotzdem kann man bei dieser schwühlen Wärme den Sommer kaum genießen. Die Erde ist so trocken wie schon lange nicht mehr und ich kann mich kaum errinnern, dass es schon mal so trocken war.

In Erfurt stehen jetzt fast in jeder Ecke der Innenstadt Elektroroller rum. Die kann man für 10 Euro/Stunde per App vom Smartphon aus mieten und dann dort stehen lassen, wo man gerade ist.

Eine zündende Geschäftsidee oder der Reinfall schlechthin? Wir werden sehen.

In dieser Woche beginne ich meine diesjährige Rundreise durch das Land Sachsen-Anhalt von Dessau aus. Die Planungszeit war zu kurz um genügend feste Zusagen zu bekommen. Ein später Auftrag zur Urlaubszeit bringt eben Probleme mit sich.

Und doch hatte ich gestern ein ungeplantes und angenehmes Treffen mit ichbinsg. Auch wenn das Thema nicht erfreulich war. Man trifft sich auf den Wegen des Alltags wenn man möchte. Dafür bin ich immer dankbar.

Und wenn meine Wege mich wie in dieser Woche nach Jessen/Elster oder nach Lutherstadt Wittenberg führt, dann fahe ich ganz bestimmt nach Jüterbog. Dort gibt es den Schuhladen meines Vertrauens. Einmal im Jahr nutze ich den Service dort, so wie heute.

Meine alten „Gurken“ kann ich jetzt entsorgen.

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Und für dem Mittwochabend freue ich mich im Burgtheater Dessau-Roßlau auf einen weiteren kulturellen Leckerbissen. „Was ihr wollt“ verspricht wieder gute Unterhaltung.

Bis zum nächsten Eintrag!

Heute Abend ist es …

… nicht so sehr überhitzt wie in den letzten Tagen. Wenn es dunkel wird Zirben die Grillen wie es nur so geht. Das kenne ich aus den schönen Sommerabenden  meiner Kindheit und den Ferien an der Ostsee. Später habe ich es nicht mehr so wahrgenommen. Warum auch immer. Doch jetzt höre ich all diese Geräusche wieder sehr intensiv und das ist sehr schön. Damals (als Bub) hatten wir auch noch Maikäferplagen und Glühwürmer, die wir in Dosen gesperrt haben, weil sie wie Taschenlampen geleuchtet haben. Natürlich nur für kurze Zeit, bis die Dinger tot waren.

Heute überlege ich, wie ich im Oktober unseren 40. Hochzeitstag gestalten kann. Echt mal, man kann sich Probleme selbst schaffen.  Es vergeht kaum ein Wochenende an dem nichts ansteht. Geburtstage, Hochzeit, Urlaub und der Tag meiner Partnerschaft. So lange es kein Treffen auf dem Friedhof ist, geht alles zu ertragen.

Und so wie ich es hier niederschreibe, kommt mir ein guter Gedanke. Manchmal muss man eben nur seine Gedanken und Hindernisse auf das Papier bringen oder hier in aller Ruhe hinterlassen.