Erfurter Puffbohne, Kabarett

Am Samstag, das erste Wochenende im Mai, waren wir mal wieder zu einer Kabarett-Vorstellung im DASDI-Stage.

„Déjà-vu – Augen auf und durch“

Das Thema war wie so oft, was Frauen sagen und was sie damit meinen. Ein unerschöpfliches Thema, wenn man es mit Humor nehmen kann. Es war eine Premiere, man merkte den Akteuren ihre Nervosität an.

Mit der Zeit hatte auch ich ein Déjà-vu. Viele Gag’s kannte ich schon von Videos und Bildern, die per WhatsApp die Runde machen. Es war Aneinanderreihung solcher Witzelein, die auf die Dauer einwenig spröde wirkten. Und dennoch fühlte ich mich gut unterhalten.

 

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Bloggertreffen in Burgstädt

Rügen, Berlin, Frankfurt/Main, Erfurt und jetzt Burgstädt. Seit März 2008 blogge ich hier so rum und habe dabei so einige Leute kennen gelernt. Die einen nur virtuell, und so einige ganz real. Das ist zu den privaten und beruflichen Kontakten eine ganz andere Art mit Menschen ins Gespräch zu kommen.

Das letzte Bloggertreffen in den Kreisen die mich bewegen, fand in Erfurt statt. Dort wurde spontan der Beschluss gefasst, beim nächsten Mal die Sachsen zu besuchen. Und so bekam Brathahn und Kiesel den Ball zugeworfen. Sie konnten sich gar nicht wehren und wollten es auch nicht. Für 2018 bekamen wir keinen gemeinsamen Termin auf die Reihe, also wurde 2019 ein Plan gemacht. Und der hatte Hand und Fuß! Das Wochenende über den hochgerühmten Muttertag.

Die Anreise am Freitag war nicht für alle Teilnehmer ohne Hürden.  Kleinerteufel1968 kam von Berlin bis an die Autobahnabfahrt der BAB A 72 und musste das Auto unter der Brücke der Anschlussstelle abstellen, weil die Kupplung versagte. Unser Käpten, der verwegene Brathahn,  schwang seinen Enterhaken und zog sie zu uns an Bord. Kurz darauf kam auch Hatifa. Brathahn hat auch sie eingefangen und zu uns nach Chemnitz in ein wunderbares Restaurant gebracht. Dorthin  wurden wir von Kiesel bei diesigen Wetter sehr  souverän bugsiert. Im Übrigen … wir wurden das ganze Wochenende vom Kiesel und Brathahn sicher bugsiert. Das ist schon fast Luxus!

Bei guten Futter und besten Getränken kamen wir sehr schnell ins Gespräch. Zurück im Hotel „Zum goldenen Löwen“ in Burgstädt, wo alle Teilnehmer des Treffens untergebracht waren, klang der Abend in gemütlicher Runde aus.

Der Samstag begann mit Hürden. Kleinerteufel1968 hatte schon im Morgengrauen ein konspiratives Treffen mit dem ADAC. Die nahmen das bockige Auto mit und drängten der armen Frau einen Opel Adam an. (oder heißt es nicht Adam Opel?) Somit war sie wieder mobil und dennoch brauchte sie das Gefährt den ganzen Tag nicht. Fam. Brathahn holte gegen 10 Uhr unsere ganze Meute mit einem Kleinbus ab. Wir waren immerhin 8 Personen. Jetzt habe ich die ganze Zeit hier Geschreibselt und mit keiner Silbe die Fam. Ich bins g erwähnt. Das geht ja gar nicht! 😉

Mit Fam. Brathahn besichtigten wir bei besten Regen die Attraktion in Chemnitz schlechthin: den Nischel! Aber auch bei Regen verzog der Philosoph keine Mine.  Schon deshalb verließen wir Stadt in Richtung Fichtelgebirge. Bei strömenden Regen, über ungeahnte Umleitungen auf den Umleitungen, übersahen wir die Fichtelbergbahn nicht, die den steilen Weg hoch nach Oberwiesenthal schnaufte. Oben angekommen wurde der Zug von uns empfangen. Dampfloks sind immer eine Attraktion.

Oben auf dem Fichtelberg pfiff der Wind eine feuchte Melodie hinunter ins Tal. So verzogen wir uns in das Fichtelberghaus, wo sie ihre Fähigkeiten im Heizen und Kochen unter Beweis stellten. Dort gibt es eine Artur Schramm Nische, wenn Euch der Name etwas sagt. Mir fiel sofort ein Spruch ein, der dem „deutschen Volksdichter“ und „Wendehals“ angehängt wurde: „Im Wals da liegt ein Ofenrohr, nun stellt Euch mal die Wärme vor!“

Es ging uns gut, weil wohlgenährt und aufgewärmt. Draußen hatte sich der Regen ein wenig verzogen und so konnte man auch mal in das Tal blicken. Auf den Weg zurück nach Burgstädt fuhren wir nach Crottendorf, wo die „duftenden“ Räucherkerzen hergestellt und vermarktet wurden.

Jetzt zauberte Kiesel eine Schachtel mit Heidelbeermaffins aus dem Rocksaum, womit sie uns vollends verzauberte. Noch in der Früh, als wir noch im Bett gekuschelt haben, hat sie diese wunderbaren Küchleins gebacken. Die Gastfreundlichkeit kannte keine Grenzen! So sind die Sachsen.

Auch am Abend wurden wir wieder nach Chemnitz verbracht. Im Diebels Fasskeller schlugen wir uns die Bäuche voll bis der Arzt kommen konnte. Er kam aber nicht. Stunden später unterbrachen wir die gesellige Runde und zogen uns nach Burgstädt zurück, für einen Absacker. Dort mussten wir unsere Getränke eine Etage höher, aus dem Tanzsaal holen, weil dort ein Tanzabend zelebriert wurde. So etwas habe ich lange nicht mehr gesehen. Nicht mehr als 20 Paare tanzten dort in bester Manie zur guten Musik. Meine Frau wollte gleich mitmachen, doch ich wollte uns nicht blamieren.

Mit den Getränken schlichen wir eine Etage tiefer, schon wegen der lauten Musik, die uns beim Labern störte. So ging dann auch ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag seinem Ende zu.

Am Sonntag packten wir unsere Taschen und versammelten uns gegen 9 Uhr zum Frühstück. das zog sich dann noch eine Weile hin, denn im Grunde hatten wir gar keine Lust den Heimweg anzutreten. Die lustige Atmosphäre brachte komische Gedanken in den Raum. So kam Brathahn auf die Idee, eine Kreuzung aus Rumtopf und Bier zu probieren. Und damit meinte er nicht sich. Ich solle so eine Probeserie mit verschiedenen Bieren aufstellen. Mir wird es jetzt schon schlecht bei dem Gedanken daran.

Für das Jahr 2020 und 21 haben wir das WE über den Muttertag für die nächsten Bloggertreffen geplant. Wie schon im Jahr 2017 abgestimmt, könnte wir uns in Warstein treffen, wenn EureLuise noch Lust dazu hat. freuen würden wir uns allemal darauf. Vielleicht schreibst Du ja mal ein Wort zu diesem Vorgaben Luise. Wenn das nicht realistisch ist, dann würden wir das Treffen nach Speyer verlegen, wo „ich bins g“ mit ihrem Piet die Organisation übernehmen.

Es war für alle Beteiligten ein rundes, wohl organisiertes, geselliges und warmherziges Bloggertreffen, was nach Wiederholung schreit.

Herzlichen Dank an unsere Gastgeber und Organisatoren und Kutscher … Frau Kiesel und Herr Brathahn.

Sächsische Gemütlichkeit eben.

Urlaub mit Hindernissen

Zu Ostern wollen wir der deutschen Witterung aus dem Weg gehen und uns ein wenig auf den Sommer vorbereiten. Dazu nutzen wir gern den kurzen Weg mit dem Flugzeug von Erfurt nach Palma. 2 Stunden kann man gut in einem beengten Flieger überstehen.

Doch in diesem Jahr war alles anders. Der Flug von Erfurt fiel aus. Die Fluggesellschaft Germania ging in die Insolvenz und unsere Tickets waren wertlos. Unser Reisebesorger Brathahn brachte es jedoch fertig, uns einen neuen Flug von Frankfurt/Main zu besorgen.

Am Karfreitag ging es los. Gegen Abend fuhren wir mit dem ICE nach Frankfurt. Dort hatten wir noch ein paar Stunden bis der Flieger geht. Das Gepäck konnten wir schon am Abend abgeben. Nach der 4. Stunde am Samstag hob der Flieger nach Mallorca ab.

In Palma angekommen wurden wir vom Shuttle-Service der Autovermietung abgeholt und kurz darauf lagen unsere Koffer schon im Mietwagen. Dann ab an den Strand.  Doch die Sonne hatten wir in Deutschland gelassen. Das Wetter war so durchwachsen.

Nicht so kalt aber auch nicht warm. Der Wind pfiff durch die Gassen, wobei auch eine Menge des Sandstrandes in der Luft war. So konnten wir am Nachmittag im Hotel eine Mütze Schlaf nach holen.

Die nächsten Tage waren wettertechnisch durchwachsen. Einen Tag haben wir die Stadt Palma unsicher gemacht und am Mittwoch war das Markttreiben in Sineu ein Anziehungspunkt gewesen. Ansonsten haben wir es uns mit Wandern, einheimisches Essen und leckeren Sangria gut gehen lassen.

Am Freitag dann, einen Tag vor unseren Abflug, hatten wir das Wetter welches auf Mallorca normal ist. 21 Grad im Schatten und in der Sonne mag man es nicht lange aushalten.

Der Samstag war für die Rückreise reserviert. Nächstes Jahr wollen wir wieder von Erfurt fliegen wenn es geht. Das spart Zeit und Kosten.

Fish – Pediküre

Immer wieder einmal gern nutzen wir die Fish – Pediküre wenn sie angeboten wird. Hier in Erfurt habe ich solch Angebot noch nicht gefunden. Wenn wir dann im Urlaub sind nehmen wir gern das Angebot an.

Das kribbelt am Anfang, manchmal beißt solch ein Fisch auch. Im Großen und Ganzen  fühlt es sich jedoch sehr gut an. Die Fußmassage im Anschluss hat noch einen darauf gesetzt. Wir schwebten danach am Strand entlang.

So kurz vor dem Osterfest …

wünsche ich allen Lesern und Schreiberlinge ein frohes Osterfest.

Am vergangenen Samstag waren wir zu einem Concerto mit Gilbert O`Sullivan in der Alten Oper zu Erfurt. Seine Songs haben allesamt schöne Melodien, rissen uns jedoch nicht so sehr von den Sitzen.

Er brachte dazu seine Aufpasser mit, die links und rechts an der Bühne postiert waren. Das verwunderte uns ein wenig. Vielleicht waren es auch Ersthelfer zur Vorsicht. 😉

Jedenfalls ging der Künstler am Ende ohne Zugabe von der Bühne. Das hat man selten.

Im letzten Beitrag berichtete ich schon von einem Buntspecht, der hinter dem Haus in der Frühe als Wecker fungiert. Seit dem letzten Jahr stimmte ein Halsbandsittich in das Ökokonzert mit ein. Vor dem Winter tat mir der Vogel ja leid, ich dachte er übersteht die kalte Jahreszeit bei uns nicht.  Dabei habe ich weit gefehlt. Er mischt seit dem Frühjahr die Vogelwelt mit seinem lauten Geschrei auf.

Seit einiger Zeit gibt es in Thüringen einen neuen Trend am Holzkohlegrill. Wegen der unbarmherzigen Hitze des letzten Sommers, wird der Grill überdacht.

In diesem Sinne, frohe Feiertage wo immer Ihr die Zeit auch verbringt.

Frühlingsgeräusche …

… auch Ökolärm genannt, kann schon nervig werden. Im letzten Jahr hatten wir einen Grünspecht im Park hinter dem Haus. Der hämmerte in der Frühe, bis ich keine Lust mehr hatte im Bett zu liegen.

In diesem Jahr hämmert es schon wieder. Nur ist es diesmal ein Buntspecht der mir den Nerv raubt. Am Tage hört man ihn selten. Wahrscheinlich muss er sich in Acht nehmen, wenn die Elstern und Kolkraben in Scharen den Park besiedeln. Keine 20 Meter vom Fenster unseres Schlafzimmers entfernt, klopft er in kurzen Abständen an den mächtigen Baum. Er lässt sich gern fotografieren, ja er possiert förmlich vor der Kamera. Dennoch ist er eine Nervensäge.

So langsam trauen sich auch die Händler in der Stadt wieder an das Tageslicht. Manche lüften sogar ihre Unterwäsche vor der Tür.

Überall sprießt die Natur wie Teufel komm raus. Auch im Harz, wo es mich in der vergangenen Woche hin trieb. Osterwieck, ein kleiner malerischer Ort am Südhang des großen Fallsteins, kam mir zur Mittagszeit fast wie ausgestorben vor. Es sollen dort immerhin um die 11.000 Leute wohnen. Vielleicht haben sie sich nur versteckt.

 

Alte Oper Erfurt und „Kurt Krömer“

Freitagabend nach getaner Arbeit und einem schmackhaften Abendessen zu Hause, schlenderten wir in die „Alte Oper“ zu einem Abend mit Kurt Krömer.

Dieser Mann ist kein Künstler oder Komiker, ich habe keinen Begriff für dafür parat. Er beleidigt permanent sein Publikum, wobei er keine Grenzen kennt. Das kann man nicht mal „Hirnlos“ nennen, denn zu solch einer ständigen Überschreitung des einfachen Anstandes muss man sich überwinden. Dennoch, eine Mehrheit des Publikums hat dazu auch noch applaudiert.

Deshalb wird dieser Möchtergernkomödiant sein Werk fortsetzen.