Still und fast unbemerkt …

… wird der anstehende Erfurter Weihnachtsmarkt aufgebaut. Am Samstag zu meinem wöchentlichen Marktbesuch ist es mir nicht aufgefallen. Erst jetzt, bei der Sichtung der Bilder sehe ich die fertigen Buden vor dem Domplatz.

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Nun ja, es wird auch langsam Zeit mit dem Aufbauen. Denn immer am Dienstag nach dem Totensonntag ist die Eröffnung.

Öffnungszeiten

27.11. – 22.12.2018
Sonntag bis Mittwoch 10 – 20 Uhr
Donnerstag und am Eröffnungstag 10 – 21 Uhr
Freitag/Samstag 10 – 22 Uhr

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In Köthen (Anhalt) …

… bin ich heute gestrandet. Hier habe ich bisher noch nicht übernachtet.

„Köthen liegt südlich von Magdeburg, nördlich von Halle (Saale), westlich von Dessau-Roßlau und östlich von Bernburg (Saale). Nördlich des Landkreises Anhalt-Bitterfeld beginnt das Biosphärenreservat Flusslandschaft Mittlere Elbe. Das nördliche Stadtgebiet wird von der Ziethe durchflossen, einem Gewässer mit sehr geringem Gefälle.“ Das habe ich aus Wikipedia.

Meine erste Eingebung war zurück haltend diese Stadt zu erkunden. Der kalte Nieselregen tat sein übriges. Dann fiehlen mir die Türme der Stadtkirche St. Jacob auf.

Gleich neben dem imposanten Rathaus thront die Kirche vor dem Markt. Beim Betreten der Kirche schallte Kindergeplapper und Husten den Kirchenraum aus. Eine Mutter mit Kind besuchte die Oma, die dort Dienst schiebte.

Sie hatten ein schlechtes Gewissen ob der ungewöhnlichen Lebendigkeit in einer Kirche. Für mich war das Gebäude dadurch lebendiger.

Viele Menschen sieht man in Köthen nicht. Ich war auf den Suche nach einer offenen deutschen Gaststube, ohne Erfolg. Offen waren am Abend nur Asia-Läden und Döner-Buden.P1300274In der Innenstadt gibt es eine Menge Brillenläden und Höhrgeräteverkäufer. Aber auch ein Haus mit viel Farbe und freundlichen Gestalten im Grau der Umgebung.

Hier haben früher über 40.000 Menschen gewohnt. Jetzt sind es nur noch 26.000. Schade. Die Stadt hat mehr Aufmerksamkeit verdient.

 

Kirche einmal anders

Das bezeichnende Merkmal einer Kirche ist aus meiner Sicht der Kirchturm. Dieser beherbergt in der Regel das Kirchengeläut, also die Glocken. Es geht aber auch anders.

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Die evangelische St.-Bartholomäi-Kirche in Waldersee, Gemeinde Dessau-Roßlau hat statt einem Kirchturm einen Obelisken als Spitze. Eine Glocke findet man hier wohl kaum. Oder doch?

Dinge gibt es, die gibt es gar nicht.

Als ich heute die Ventilatoren …

… gut verpackt in den Keller gebracht habe, konnte ich nicht umhin, meine Frau zu fragen, ob ich nicht schon die Weihnachtsdekoration mitbringen soll. Erst sah sie mich mit dem Blick „ist der noch bei Trost?“ an, dann grinste sie doch wegen des schlechten Witzes.

Jetzt wo aus meiner Sicht diese ständige Hitze endlich vorbei ist, hat auch der Oktober schon verspielt. Wenn der November hält was er verspricht, gehen wir direkt vom Sommer in den Vorwinter über. Wenn es so wird.

In den letzten Wochen hatte ich kaum Zeit für den Blog, auch der Antrieb etwas zu schreiben fehlte einfach. 2 Wochen lang hatte ich das Büro besetzt ohne den Kopf nach oben zu bekommen. Dann endlich eine Woche Urlaub und keine Lust auf Reisen zu gehen. Das tut auch mal gut. Morgens etwas länger schlafen und dann in Ruhe den Tag beginnen.  Dennoch waren die Tage dieser 3 Wochen gut gefüllt. Unsere Freundin aus Wien schickte uns ein Rezept für Pflaumen-Chutney. Das musste ich natürlich ausprobieren. Und weil es so gut schmeckt, haben wir auch gleich etwas mehr für den Winter eingekocht.

Einen Tag der zwei Bürowochen büchste ich nach Nordthüringen aus, um eine langjährige Kundin in den Ruhestand zu verabschieden.

Ein Wochenende fuhren wir den Umzug unserer Tochter von Weimar nach Erfurt, damit verbunden auch einige Einkäufe in Möbelhäusern.

Der Zwiebelmarkt in Weimar ist ein MUSS für uns. Den können wir nicht schwänzen.

Letzten Dienstag stand Mühlhausen auf dem Programm, eine Besichtigung der Ausbildungsstätte vom Töchterchen.

Es ist Apfelzeit und Apfelschwämme. Also  machten wir Apfelmus bis zum Abwinken. Den herrlichen Geruch habe ich heute noch in der Nase.

Auf dem Programm stand auch das Einlösen eines Gutscheins für ein Bierseminar. Alles sehr gut und informativ gemacht, doch als eine Teilnehmerin per Telefon den plötzlichen Tod ihres Vaters erfahren hatte, war die Stimmung hin. Den kalten Schauer auf dem Rücken kann auch kein so leckeres Bier verscheuchen.

Gestern noch Familiengeburtstag und Markt in Tiefengruben, heute schon wieder die ersten Gedanken an die nächste Woche. Das Auto ist getankt und gewaschen, es geht wieder Richtung Dessau, Jessen, Wittenberg, Aschersleben und Bitterfeld.

 

So langsam kommt wieder Ruhe in den Kopf. Lasst es Euch gut gehen, solange es noch geht!

Wiederholungstat

Nach zwei Jahren wollten wir die Whiskystrassenbahn noch einmal machen.

https://maenne2456.wordpress.com/2016/05/23/whisky-strassenbahn/

Gegen 19:00 Uhr trafen wir uns im Dubliner Irish Pub zu Erfurt zum Auftakt der herbstlichen Whiskystrassenbahn. Etwa 20 Teilnehmer fanden sich, meist aus den ländlichen Gebieten Thüringens, um ein besonderes Whiskyseminar zu erleben.

Erst ein gutes Essen im Pub legte die Grundlage für den Alkohol und die guten Tropfen die uns geboten wurden. Dann ging es gegen 20:00 Uhr mit der Straßenbahn los. Eine Dixieland band spielte herrliche und lustige Musik zum feuchtfröhlichen Anlass.

Wir fuhren überall dort wo Schienen liegen. Es gab Bereiche von Erfurt die mir nicht bekannt waren. Unterwegs gab es auch noch eine Stärkung, damit die Prozente nicht so sehr in Kopf gehen.

Die Stimmung war richtig gut. Am Messegelände von Erfurt wurden die Türen geöffnet, damit der schwelende Alkoholgeruch auch mal an die frische Luft kommen konnte. Aber auch, weil Mann eine Zigarette genießen wollte.

Am Ende der Fahrt landeten wir in Patricks Pub und dort in dem Gewölbekeller der Lokalität.

Wir hatte Spaß und gute Unterhaltung. Das Whiskyseminar zog sich hin, die Tropfen wurden immer gehaltvoller und die Unterhaltung immer intensiver.

Echt mal, wir werden auch in Zukunft solche guten Seminare besuchen.