2018 wird ein gutes Jahr!

Die Jahresendfeierlichkeiten sind Geschichte, jetzt kann ich froh in das vor uns liegende Jahr 2018 schauen. Das ist ja immer auch ein Neubeginn, etwas Frisches, Unbekanntes, Unverbrauchtes.

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Ich wünsche allen Lesern meines Blog`s, ein frohes und gutes Jahr 2018.

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43. Kalenderwoche 2017

23.10. – 29.10.2017

Dienstag hatte ich einen Termin in der Walachei. Gleich am Morgen in Jessen an der Elster. Am frühen Montagnachmittag fuhr ich gemütlich dort hin. Mitten im Wald bei Lubast, gibt es ein Tagungshotel, in dem ich meinen Kopf auf das Kissen legte. Im Übrigen habe ich mein Kissen immer dabei.

Der Termin am Dienstag war ein Schauspiel. Dienstzimmer … Schreibtisch mit vorgestelltem Konferenztisch … Am Konferenztisch saßen 3 Männer … gebügelt und geschniegelt, sehr gerade. Akten fein säuberlich auf Eck gelegt. Vor dem Schreibtisch thronte ein großer Mann im weißen Shirt, den ganzen Schreibtisch beherrschend. Von links nach rechts kein Platz mehr.

Er begrüßte mich, stellte die Herren am Tisch vor und erklärte ihnen meinen Job. Und zwar so gut, das ich nichts mehr sagen musste … konnte. Danach verteilte er Aufgaben an die Herren und ließ jeden einzeln mit Akten vom Tisch wegtreten. Sie verließen den Raum nicht ohne noch einmal den Chef anzuhimmeln. Zu guter Letzt fachsimpelten wir noch eine Viertelstunde über Delegierung von Arbeit und wie man sich solche vom Hals halten kann. Kurz vor 11 Uhr war schon alles vorbei.

Von Jessen aus führte mein Weg durch die Lutherstadt Wittenberg in die Stadt des Bauhauses Dessau-Roßlau. Gegenüber der Meisterhäuser liegt das Hotel „Sieben Säulen“. Dort bezog ich Quartier und besichtigte die Meisterhäuser. Für mich sind diese Häuser der Vorgänger von Plattenbauten. Keine architektonische Meisterleistung. Mich fragt aber niemand.

Den Abend war ich indisch essen und in guter Gesellschaft. Mittwoch dann Termin in Zerbst. Kein Schauspiel, kein „großer“ Mann der alles in Griff hat. Im Anschluss fuhr ich wieder nach Hause.

Nach Naumburg im Burgenlandkreis fuhr ich am Donnerstag. Dort hin fahre ich immer wieder gern. Zum einen sind die Menschen sehr umgänglich zum anderen ist die Gegend sehr schön. Gehört aus meiner Sicht eher zu Thüringen und nicht zu Sachsen-Anhalt.

Dort werde ich wohl in ein paar Tagen wieder sein. Auf dem Rückweg kam ich an den Dornburger Schlösser vorbei. Dieser Abstecher lohnte sich. Auch wenn meine Höhenangst manchmal hinderlich ist.

Am Freitagabend schlemmerten wir im „Jedermann“, eine neue Gaststätte in Erfurt. Danach ging es in die „Alte Oper“ zu einer Hommage an Manfred Krug. Seine Chanson`s sind immer noch der Hammer. Fanny Krug, Uschi Brüning, Thomas Putensen und Charles Brauer haben uns mit der Band von Manfred Krug einen guten Abend gebracht.

Der Domplatz am Samstag war gerammelt voll. Die Parkplatzsuche war schon ein Krampf und dann überschlugen sich die Massen auf dem Markt. Es wurden hauptsächlich Stoffe und Tücher verkauft. Auffällig waren die vielen jungen Frauen mit ihren Kinderwagen. Jetzt ist der Babyboom wohl auch in Thüringen angekommen.

Vom Wetter wurden wir am Wochenende nicht verwöhnt, also mussten wir es selbst machen. Erst das Schokoladeneis, dann den ersten Glühwein der Saison.

Geht doch!

 

 

8. Kalenderwoche 2017

Immer noch Ruhe im Hause Männe.

Der Nachsonntag begann mit einer Tour nach Leipzig, um einen Kollegen aufzugreifen. Manchmal nehme ich Verstärkung mit wenn es dick kommt. Dem Herrn Prof. gefallen solche Auftritte ausserhalb der Hochschule, deshalb lässt er sich nicht lange bitten. Weiter ging es nach Köthen (Anhalt), wo wir eine Kuh vom Eis brachten. Ich genieße es auch mal das Wort an jemand zu geben, bei dem ich sicher bin, das er mit Fachkompetenz brilliert.

Bei Markkleeberg an einer S-Bahnstation, nahe der Leipziger Messe, setzte ich ihn bei Regen ab. Er wollte nicht, das ich zur Feierabendzeit durch die Innenstadt von Leipzig fahren muss und somit viel Zeit verbrauche. Das war eine Rücksicht von ihm, die ich nicht erwartet habe. Sein Flieger ging erst am Dienstag Vormittag nach Zürich zurück. Ich mag diesen extravaganten Mann.

Die anderen Tage verbrachte mit Recherchen und Planung im Büro. Nichts Schreibenswertes also. Am Donnerstag habe ich meine Frau angebrannt und sie hat dabei auch noch still gehalten. 😉

Am Freitag nach der Massage gleich morgens, hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mit dem Zahnarzt. Es war eben nur die fällige Zahnreinigung vorerst, nichts was richtig weh tun konnte. Dabei lernte ich den neuen Zahnarzt in der Praxis kennen, der nach der Pensionierung unserer langjährigen Zahnärztin die Praxis übernommen hat. Ich erwartet zu Recht einen jungen, dynamischen Mann. So erstaunte mich der groß gewachsene Endfünfziger mit schütterem, weißen Haar, mit einem  Handschlag eines feuchten Lappens, der mich unangenehm erschaudern lies. Dazu ein Gerede immer um den heißen Brei herum. Sympathie auf den ersten Blick ist etwas anderes. Ich war enttäuscht auf der ganzen Linie. Was zum Teufel bringt einen fast – Rentner dazu eine  andere Praxis zu übernehmen, wenn er vielleicht noch 6 Jahre praktizieren kann? Auch das Personal war enttäuscht. Hofften sie doch einen Arbeitgeber bis zur eigenen Pensionierung zu bekommen. Wie dem auch sei, ich probiere den Mann in der nächsten Zeit aus und entscheide über meinen Verbleib in dieser Praxis.

Am Nachmittag machte das Wetter was es wollte. Einmal Sonne, dann wieder schneite es. April im Februar. Wenn unser Tripp im April nach Mallorca läuft, werden wir wohl schon baden können. *lach*

Es wird sicher keinem Leser hier im Blog verwundern, das ich am Samstag über den Markt gebummelt bin. Es wird immer früher heller und am Tage auch etwas wärmer. Am Morgen sind die Temperaturen jedoch noch empfindlich kalt. Meine Frau lies mich allein bummeln gehen. Was jedoch von anderen Marktbesuchern registriert wird und manche können sich  die Frage nach meiner Frau nicht verkneifen. Als ich Jahre zuvor immer allein unterwegs war, hat niemand solche blöden Fragen gestellt.

Am Sonntag kitzelte die Sonne schon arg in der Nase. Wir wollten uns den Faschingsumzug in der Stadt ansehen, das Wetter hat dazu eingeladen. Trotzdem gingen wir erst gegen 16 Uhr in die Stadt, als der Umzug schon vorbei gefahren ist. Danach sah Erfurt aus wie nach einer Schlacht. Bloß  gut das die Erfurter Stadtwerke auf Zack sind.

Das „Gläschen“ Wein mit unserem Freund im Speicher hat wieder die Gemütlichkeit in den Sonntag gebracht. Hier traf ich auch den Mann, der unsere Stadtführung durch Erfurt übernehmen wird. Selbst würde ich nicht halb so viel über meine Heimatstadt erzählen können.  Irgendwie armselig.

6. Kalenderwoche 2017 oder die Geschichte um die Soßenkelle

Ich hole ein wenig aus, denn diese skurrile Geschichte, in der eine Kelle im Mittelpunkt steht, kann nur aus dem Wissen der Historie nach empfunden werden.

Vor einigen Jahren wurde es in unserer Ehe einmal Zeit ein wenig Abstand zum Partner zu gewinnen. Es war die Neufindung nach einem langen erfolgreichen Zusammenleben. Die Zeit in der das Kind nicht mehr das wichtigste Ziel der Umsorgung ist.

Ich suchte mir sehr erfolgreich und zeitnah eine möblierte 2 Raum-Wohnung, nahm mein wichtigstes Hab und Gut mit und das ist nicht viel bei einem Mann, packte etwas Geschirr und was man noch so braucht ein und verschwand. Das Projekt war für ein Jahr geplant, nicht ohne um die Gefahren zu wissen, welche dabei für eine Ehe aufziehen könnte.

Ich nehme mal den Ausgang gleich vorweg, weil meine Ehebeziehung nicht das vorherrschende Thema ist. Nach einem Jahr zogen wir wieder zusammen, die kleine, schnucklige Wohnung gab ich wieder auf.

Beim Packen meiner Sachen und der Gerätschaften denkt man nur an das Naheliegende. Später ging ich nun mit mir allein, eines meiner Hobbys nach. Ich konnte ungestört kochen was mein Herz begehrte. In einer kleinen Küche, eine Flasche Wein, gutem Fleisch und leckerem Gemüse, kann man mich getrost abstellen, ohne Befürchtungen haben zu müssen, dass der Bub Blödsinn ausheckt. 😉

Nun musste ich jedoch feststellen, was in meiner Küche fehlte. Unter anderen fehlte eine Soßenkelle. Ich kaufte mir eine Wandleiste, an der ich besagte fehlende und gefundene Soßenkelle gleich neben einem Sieb, Flaschenöffner und einer Knoblauchpresse hing. Die Kelle war nicht schön, dafür jedoch gerade in der richtigen Größe, um sie auch für den Rumtopf nutzen zu können. Einen von unseren 2 Rumtöpfen habe ich natürlich mit genommen. Mit der Zeit mochte ich diese besagte Soßenkelle mehr als die Knoblauchpresse.

Als dann die Zeit gekommen war, den schicken, kleinen Hausstand wieder aufzulösen, verkaufte ich die Möbel, nahm jedoch die kleinen Helfer in der angenehm, einsamen Zeit mit in unseren gemeinsamen Hausstand. Einiges hatten wir nun doppelt.

Die kleine, mir lieb gewonnene Soßenkelle, eroberte mit der Zeit auch das Herz meiner Frau und die aufflackernde kurze Eifersucht in mir, schlug ich beherzt in die Flucht und rettete damit den Küchenfrieden.

In dieser 6. Kalenderwoche ist alles anders als sonst. Mutter wohnt bei uns seit etwa 1 1/2 Wochen zu Besuch. Am Freitag holte sie einen prächtigen Karpfen vom Fischhändler ab, den sie vorsorglich bestellte. Ich esse gern Fisch, nicht so meine Frau. Karpfen hatte ich schon lange nicht mehr gegessen, denn solch großer Fisch ist zu viel für einen  Mann.  Jetzt wo Mutter da ist, konnte ich mir den Fisch wünschen.

Sie zerlegte den Fisch in Filets und den Kopf samt Gerippe und Flossen wanderten in den Topf mit Gemüse, für eine Fischsuppe. Die Filets wurden gekocht und in Gelee eingelegt. Die kleine Schwester ging ihr wohl zur Hand. Sie wohnt nebenan. Unsere Wohnung stinkte nach Fisch als ich nach Hause kam. Und so mag ich es. 🙂 Fisch ist toll!!!!

Zurück zum Thema. Am Freitagabend kam die kleine Schwester mit ihrem Freund zu Besuch. Ich versuchte natürlich meinen unverwechselbaren Rumtopf an den Mann zu bringen, was mir auch gelang. Am nächsten Morgen vermeldete er mir auch beste Erfolge, da das Getränk samt Vitamine keine Kopfschmerzen  verbreitet hat. Ich wusste es natürlich, denn die Zutaten sind einfach toll.

Am Samstag kam dann der Urknall! Gegen Nachmittag schaute ich in der Küche das Gestell mit den Töpfen, Tellern und Kellen an.

Meine Soßenkelle fehlt!!!!!  Ich fasse es nicht!!!!

Diese Beobachtung teilte ich sofort meiner besseren Hälfte mit und erkannte die gleiche Panik in ihren Augen! Kurz flackerte meine Eifersucht wieder auf, dann gewann das gemeine Gefühl der Sorge um die wunderbare Soßenkelle die Übermacht.

Wir  durchsuchten die Spülmaschine, die Töpfe, den Herd und alles was uns sonst noch in den Kopf gekommen ist. Nichts!

Als Sirode das Esszimmer durchsuchen wollte kam ein Geistesblitz über mich.  Ich hörte meinen Vater sagen, „In einem hohlen Kopf leuchtet ein Geistesblitz am hellsten!“ Er schaut von oben auf uns und lacht sich wahrscheinlich einen Ast.

Dieser Geistesblitz zeigte mir den Rumtopf. Am Freitag, der Freund meiner Schwester, sein Rumtopf, meine Kelle! Sie war versenkt in dem edelsten Getränk des Jahres!

Wir waren mit einem Mal entspannt und so glücklich.

Ich liebe die Harmonie, den Rumtopf, Sirode und die Soßenkelle. Oder vielleicht auch in einer anderen Reihenfolge.

So viel mehr ist in der 6. Kalenderwoche nicht passiert. Ein böser Zahnarzt, ein langweiliges Büro in der Ferienzeit, leere Arbeitszimmer wegen einer Grippewelle, Freunde denen es zur Zeit gesundheitlich nicht gut geht und Zeit für das Ausprobieren neuer Rezepte.

Mir geht es gut.

1. Kalenderwoche 2017

Der Jahreswechsel ist geschafft, die erste Arbeitswoche ist Geschichte, den ersten Schnee haben wir überstanden. Alles im Jahr ist ein wenig jungfräulich und doch so vertraut.

Und dann dieses gebetsmäßige „gsundes neues Jahr!“ oder so, ist völlig abartig! Vor Weihnachten „frohes Fest“, nach Weihnachten „guten Rutsch“ und Neujahr bis zum Februar diese 3 Worte. Es ist nicht zu fassen! Und alle machen da mit!

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Hat man dann auch noch einen Sack voll „artige Kolleginnen“ ist das Glück völlig perfekt. Das ganze Jahr über nerven sie gehörig, doch manchmal merken sie es selbst. Die weibliche Ironie kennt keine Grenzen.

Das neue Jahr fängt so an wie das alte Jahr geendet hat. Die geöffnete Sektflasche von „damals“ passte am ersten Tag des Jahres perfekt zum Frühstück. Das könnte als Programm für 2017 herhalten. Wenn … ja wenn ich nicht ab und an mal „doofen“ Ideen aufsitzen würde.

Die  erste Woche verlief unspektakulär. Jeden Tag ins Büro und jeden Abend zu Hause auf dem Sofa. So oder ähnlich muss sich das Rentnerdasein anfühlen. Gruselig!

Selbst der samstägliche Gang zum Markt hatte etwas gespenstisches an sich. Der Domplatz fast verwaist, weil sich bei dieser Kälte nicht mal der Eiermann hinter der Ofenbank vor wagte. *Weichei“!

Deshalb musste Frau mit kleinen Eiern backen.  So fängt das Jahr gut an!

Wo wir gerade beim Backen sind … am Freitag bekam ich dann doch noch ein nachträgliches Weihnachtspacket mit herrlichen Plätzchen. Die besten Plätzchen überhaupt! Herzlichen Dank für diese Überraschung!

Und so sehen kleine Eier und leckere Plätzchen aus:

Zurück zu den „doofen Ideen“. Weil mein Körper nun schon erheblich mehr als ein halbes Jahrhundert immer gute Dienste geleistet hat, will ich  ihm etwas gönnen. Nicht ohne ein mulmiges Gefühl in der Magengegend, werde ich am Freitag ins Kloster gehen. Das ist kein wirkliches Kloster mehr, war jedoch bis zur Reformation ein Zisterzienkloster.

Mitten in der Walachei, hinter einem vorgelagerten Wäldchen am Rande des Thüringer Beckens, werde ich meinem Freund und Wegbegleiter eine Woche Fasten gönnen. Wohl wissend dass er kein Problem damit hat.

Aber ich! Denn nichts ist schlimmer als Hunger! Hunger macht böse!

Und doch werde ich ihm diese Auszeit gönnen. Daran können auch die besten Plätzchen und die kleinsten Eier nichts ändern.

Jetzt wird mir gerade schlecht.

46. Kalenderwoche 2016

Am Anfang der Woche war der Mond!

Er soll ja der Erde sehr nah gekommen sein. Ich wollte ihn zwar mal richtig ins Gesicht blicken, doch der Mond versteckte sich hinter Wolken, im Einheitsgrau des Novembers.

Die Woche schleppte sich so lustlos dahin, wie das karge Licht am Tage. Ärger mit dem Klempner, Rechnungslegung zum Jahresende, Turboprojekte weil schnell etwas fertig werden musste, Warten beim Doc und Freude auf das Wochenende. Jede Woche bringt zum Schluss ein Wochenende, diese Woche war dann schon ein wenig anders.

Denn … vom Freitag bis zum Sonntag entschwand meine Frau zum Wellness in den thüringer Wald. Ich hatte also „sturmfrei“! Nicht falsch verstehen. Es ist schön wenn Frau zu Hause ist. Es ist jedoch auch mal schön zu Hause allein zu sein.

Jetzt fällt mir doch glatt ein Spruch meines Vaters ein: „Freundschaft mit allen Völkern. Nur nicht mit dem Weibervolk!“ *grins* Er hatte es faustdick hinter den Ohren. Aber ich schweife ab.

Freitagabend kaufte ich einen Sack voll Rinderknochen und Wurzelgemüse. Das konnte in der Küche zu einer herrlichen Suppe verarbeitet werden. Dazu gab es gut gekühlten Weißwein bis die Suppe fertig war und der Wein seine Wirkung auf den Körper ausdehnte. Zufrieden lullte der Schlaf mich ein.

Samstag wie immer Markttag. Als alles getan war, was es zu tun gab, rief ich meinen Freund an, weil er mich für einen Einkauf bei IKEA gebucht hat. Gegen 12 Uhr war er war er jedoch noch nicht betriebswarm. Ich habe ihn wohl geweckt. 14 Uhr ging es dann los. Es war natürlich wie befürchtet. Massen von Menschen in dem Laden. Sie strömten nur so die Treppen hinauf und blieben dann an jeder Engstelle stehen. Wir schlugen Haken und gingen Wege der Abkürzung und doch steckten wir oft zwischen den meist sehr jungen Weibsen fest, die ihren Mann oder so, von der Notwendigkeit eines Kaufs überzeugen wollten.

Auf der Treppe zu den Kleinigkeiten stand eine Frau mit jeweils einen Packen Servietten in der Hand und rief ihren Mann zu, er solle doch sagen welche von Beiden die Besseren wären. Er: „Die sind beide sehr schön!“ Ich raunte ihm zu: „Das war die falsche Antwort, so kommst Du hier nie raus!“

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Der Schreibtisch für „G“ war schnell gefunden. An der Kasse noch 20 Minuten warten und nochmal 20 Minuten in der Warenausgabe. Gegen 16 Uhr hab ich ihn mit den Brettern und der Anleitung allein seinem Schicksal überlassen. Der Abend zu Hause war schön ruhig, auch weil für mich die Gelegenheit einer Leberreinigung sehr günstig war.

Als am Sonntag alles wieder an seinen Platz war und das Frühstück wieder schmeckte, verschwand ich in den Stadtwald. Mann muss ja nicht zu Hause sein, wenn Frau kommt und erzählen will. Das kann ich mir dann auch später anhören.

Jo … und schon war sie rum, die 46. KW 2016.