Bad-Baustelle Halbzeit

Eine Woche Bauzeit ist nun ins Land gegangen. Das Bad ist entkernt, die Versorgungsstränge sind verlegt. Das Wasser in der Küche läuft auch wieder.P1260754

Ab Montag wird die Fußbodenheizung verlegt, das Außenrollo elektrifiziert, die Duschwanne eingebaut, usw. Dass, so sagt der Klempner, sind die schönen Arbeiten, wo man sieht wie es immer schöner wird. Der Elektriker hat auch eine Menge zu tun.

Am Freitag habe ich einen Termin in Breslau, kann also zur Abnahme nicht dabei sein. Ich denke, die Arbeiten sind bis Ende der Woche fertig.

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DSGVO

Herzlichen Dank, Arno.
Ich reblogge Deinen Beitrag bei mir.

Herzliche Grüße
Männe

Arno von Rosen

Arno von RosenZuerst einmal die guten Nachrichten. Niemand der einen privaten Blog (also ohne Gewinnabsicht) betreibt, muss ein Impressum hinterlegen. Auch sind die ganzen Einstellungen am Blog nicht halb so schwierig, wie in der Öffentlichkeit gerne behauptet wird, denn die Plattformbetreiber müssen selber dafür Sorge tragen, dass ihre Mitglieder rechtlich geschützt sind. So bleiben in der Regel wenige Klicks übrig, um einen Blog sicher zu machen. Bei kommerziellen Blogs und Seiten sieht das etwas anders aus, denn diese müssen ein Impressum führen (hier mehr dazu), doch eine Telefonnummer ist auch hier nicht zwingend erforderlich. Wer seine eigene Webseite betreibt, sollte beachten diese als https zu verschlüsseln, so wie es bei wp oben in der Eingabezeile zu sehen ist (grünes Schloss). Plattformen machen dies automatisch, aber eigene Seiten nicht. So muss man diese Option vom Provider (zum Beispiel 1&1 usw.) dazubuchen lassen. Dies ist…

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2018 wird ein gutes Jahr!

Die Jahresendfeierlichkeiten sind Geschichte, jetzt kann ich froh in das vor uns liegende Jahr 2018 schauen. Das ist ja immer auch ein Neubeginn, etwas Frisches, Unbekanntes, Unverbrauchtes.

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Ich wünsche allen Lesern meines Blog`s, ein frohes und gutes Jahr 2018.

43. Kalenderwoche 2017

23.10. – 29.10.2017

Dienstag hatte ich einen Termin in der Walachei. Gleich am Morgen in Jessen an der Elster. Am frühen Montagnachmittag fuhr ich gemütlich dort hin. Mitten im Wald bei Lubast, gibt es ein Tagungshotel, in dem ich meinen Kopf auf das Kissen legte. Im Übrigen habe ich mein Kissen immer dabei.

Der Termin am Dienstag war ein Schauspiel. Dienstzimmer … Schreibtisch mit vorgestelltem Konferenztisch … Am Konferenztisch saßen 3 Männer … gebügelt und geschniegelt, sehr gerade. Akten fein säuberlich auf Eck gelegt. Vor dem Schreibtisch thronte ein großer Mann im weißen Shirt, den ganzen Schreibtisch beherrschend. Von links nach rechts kein Platz mehr.

Er begrüßte mich, stellte die Herren am Tisch vor und erklärte ihnen meinen Job. Und zwar so gut, das ich nichts mehr sagen musste … konnte. Danach verteilte er Aufgaben an die Herren und ließ jeden einzeln mit Akten vom Tisch wegtreten. Sie verließen den Raum nicht ohne noch einmal den Chef anzuhimmeln. Zu guter Letzt fachsimpelten wir noch eine Viertelstunde über Delegierung von Arbeit und wie man sich solche vom Hals halten kann. Kurz vor 11 Uhr war schon alles vorbei.

Von Jessen aus führte mein Weg durch die Lutherstadt Wittenberg in die Stadt des Bauhauses Dessau-Roßlau. Gegenüber der Meisterhäuser liegt das Hotel „Sieben Säulen“. Dort bezog ich Quartier und besichtigte die Meisterhäuser. Für mich sind diese Häuser der Vorgänger von Plattenbauten. Keine architektonische Meisterleistung. Mich fragt aber niemand.

Den Abend war ich indisch essen und in guter Gesellschaft. Mittwoch dann Termin in Zerbst. Kein Schauspiel, kein „großer“ Mann der alles in Griff hat. Im Anschluss fuhr ich wieder nach Hause.

Nach Naumburg im Burgenlandkreis fuhr ich am Donnerstag. Dort hin fahre ich immer wieder gern. Zum einen sind die Menschen sehr umgänglich zum anderen ist die Gegend sehr schön. Gehört aus meiner Sicht eher zu Thüringen und nicht zu Sachsen-Anhalt.

Dort werde ich wohl in ein paar Tagen wieder sein. Auf dem Rückweg kam ich an den Dornburger Schlösser vorbei. Dieser Abstecher lohnte sich. Auch wenn meine Höhenangst manchmal hinderlich ist.

Am Freitagabend schlemmerten wir im „Jedermann“, eine neue Gaststätte in Erfurt. Danach ging es in die „Alte Oper“ zu einer Hommage an Manfred Krug. Seine Chanson`s sind immer noch der Hammer. Fanny Krug, Uschi Brüning, Thomas Putensen und Charles Brauer haben uns mit der Band von Manfred Krug einen guten Abend gebracht.

Der Domplatz am Samstag war gerammelt voll. Die Parkplatzsuche war schon ein Krampf und dann überschlugen sich die Massen auf dem Markt. Es wurden hauptsächlich Stoffe und Tücher verkauft. Auffällig waren die vielen jungen Frauen mit ihren Kinderwagen. Jetzt ist der Babyboom wohl auch in Thüringen angekommen.

Vom Wetter wurden wir am Wochenende nicht verwöhnt, also mussten wir es selbst machen. Erst das Schokoladeneis, dann den ersten Glühwein der Saison.

Geht doch!

 

 

8. Kalenderwoche 2017

Immer noch Ruhe im Hause Männe.

Der Nachsonntag begann mit einer Tour nach Leipzig, um einen Kollegen aufzugreifen. Manchmal nehme ich Verstärkung mit wenn es dick kommt. Dem Herrn Prof. gefallen solche Auftritte ausserhalb der Hochschule, deshalb lässt er sich nicht lange bitten. Weiter ging es nach Köthen (Anhalt), wo wir eine Kuh vom Eis brachten. Ich genieße es auch mal das Wort an jemand zu geben, bei dem ich sicher bin, das er mit Fachkompetenz brilliert.

Bei Markkleeberg an einer S-Bahnstation, nahe der Leipziger Messe, setzte ich ihn bei Regen ab. Er wollte nicht, das ich zur Feierabendzeit durch die Innenstadt von Leipzig fahren muss und somit viel Zeit verbrauche. Das war eine Rücksicht von ihm, die ich nicht erwartet habe. Sein Flieger ging erst am Dienstag Vormittag nach Zürich zurück. Ich mag diesen extravaganten Mann.

Die anderen Tage verbrachte mit Recherchen und Planung im Büro. Nichts Schreibenswertes also. Am Donnerstag habe ich meine Frau angebrannt und sie hat dabei auch noch still gehalten. 😉

Am Freitag nach der Massage gleich morgens, hatte ich das zweifelhafte Vergnügen mit dem Zahnarzt. Es war eben nur die fällige Zahnreinigung vorerst, nichts was richtig weh tun konnte. Dabei lernte ich den neuen Zahnarzt in der Praxis kennen, der nach der Pensionierung unserer langjährigen Zahnärztin die Praxis übernommen hat. Ich erwartet zu Recht einen jungen, dynamischen Mann. So erstaunte mich der groß gewachsene Endfünfziger mit schütterem, weißen Haar, mit einem  Handschlag eines feuchten Lappens, der mich unangenehm erschaudern lies. Dazu ein Gerede immer um den heißen Brei herum. Sympathie auf den ersten Blick ist etwas anderes. Ich war enttäuscht auf der ganzen Linie. Was zum Teufel bringt einen fast – Rentner dazu eine  andere Praxis zu übernehmen, wenn er vielleicht noch 6 Jahre praktizieren kann? Auch das Personal war enttäuscht. Hofften sie doch einen Arbeitgeber bis zur eigenen Pensionierung zu bekommen. Wie dem auch sei, ich probiere den Mann in der nächsten Zeit aus und entscheide über meinen Verbleib in dieser Praxis.

Am Nachmittag machte das Wetter was es wollte. Einmal Sonne, dann wieder schneite es. April im Februar. Wenn unser Tripp im April nach Mallorca läuft, werden wir wohl schon baden können. *lach*

Es wird sicher keinem Leser hier im Blog verwundern, das ich am Samstag über den Markt gebummelt bin. Es wird immer früher heller und am Tage auch etwas wärmer. Am Morgen sind die Temperaturen jedoch noch empfindlich kalt. Meine Frau lies mich allein bummeln gehen. Was jedoch von anderen Marktbesuchern registriert wird und manche können sich  die Frage nach meiner Frau nicht verkneifen. Als ich Jahre zuvor immer allein unterwegs war, hat niemand solche blöden Fragen gestellt.

Am Sonntag kitzelte die Sonne schon arg in der Nase. Wir wollten uns den Faschingsumzug in der Stadt ansehen, das Wetter hat dazu eingeladen. Trotzdem gingen wir erst gegen 16 Uhr in die Stadt, als der Umzug schon vorbei gefahren ist. Danach sah Erfurt aus wie nach einer Schlacht. Bloß  gut das die Erfurter Stadtwerke auf Zack sind.

Das „Gläschen“ Wein mit unserem Freund im Speicher hat wieder die Gemütlichkeit in den Sonntag gebracht. Hier traf ich auch den Mann, der unsere Stadtführung durch Erfurt übernehmen wird. Selbst würde ich nicht halb so viel über meine Heimatstadt erzählen können.  Irgendwie armselig.

6. Kalenderwoche 2017 oder die Geschichte um die Soßenkelle

Ich hole ein wenig aus, denn diese skurrile Geschichte, in der eine Kelle im Mittelpunkt steht, kann nur aus dem Wissen der Historie nach empfunden werden.

Vor einigen Jahren wurde es in unserer Ehe einmal Zeit ein wenig Abstand zum Partner zu gewinnen. Es war die Neufindung nach einem langen erfolgreichen Zusammenleben. Die Zeit in der das Kind nicht mehr das wichtigste Ziel der Umsorgung ist.

Ich suchte mir sehr erfolgreich und zeitnah eine möblierte 2 Raum-Wohnung, nahm mein wichtigstes Hab und Gut mit und das ist nicht viel bei einem Mann, packte etwas Geschirr und was man noch so braucht ein und verschwand. Das Projekt war für ein Jahr geplant, nicht ohne um die Gefahren zu wissen, welche dabei für eine Ehe aufziehen könnte.

Ich nehme mal den Ausgang gleich vorweg, weil meine Ehebeziehung nicht das vorherrschende Thema ist. Nach einem Jahr zogen wir wieder zusammen, die kleine, schnucklige Wohnung gab ich wieder auf.

Beim Packen meiner Sachen und der Gerätschaften denkt man nur an das Naheliegende. Später ging ich nun mit mir allein, eines meiner Hobbys nach. Ich konnte ungestört kochen was mein Herz begehrte. In einer kleinen Küche, eine Flasche Wein, gutem Fleisch und leckerem Gemüse, kann man mich getrost abstellen, ohne Befürchtungen haben zu müssen, dass der Bub Blödsinn ausheckt. 😉

Nun musste ich jedoch feststellen, was in meiner Küche fehlte. Unter anderen fehlte eine Soßenkelle. Ich kaufte mir eine Wandleiste, an der ich besagte fehlende und gefundene Soßenkelle gleich neben einem Sieb, Flaschenöffner und einer Knoblauchpresse hing. Die Kelle war nicht schön, dafür jedoch gerade in der richtigen Größe, um sie auch für den Rumtopf nutzen zu können. Einen von unseren 2 Rumtöpfen habe ich natürlich mit genommen. Mit der Zeit mochte ich diese besagte Soßenkelle mehr als die Knoblauchpresse.

Als dann die Zeit gekommen war, den schicken, kleinen Hausstand wieder aufzulösen, verkaufte ich die Möbel, nahm jedoch die kleinen Helfer in der angenehm, einsamen Zeit mit in unseren gemeinsamen Hausstand. Einiges hatten wir nun doppelt.

Die kleine, mir lieb gewonnene Soßenkelle, eroberte mit der Zeit auch das Herz meiner Frau und die aufflackernde kurze Eifersucht in mir, schlug ich beherzt in die Flucht und rettete damit den Küchenfrieden.

In dieser 6. Kalenderwoche ist alles anders als sonst. Mutter wohnt bei uns seit etwa 1 1/2 Wochen zu Besuch. Am Freitag holte sie einen prächtigen Karpfen vom Fischhändler ab, den sie vorsorglich bestellte. Ich esse gern Fisch, nicht so meine Frau. Karpfen hatte ich schon lange nicht mehr gegessen, denn solch großer Fisch ist zu viel für einen  Mann.  Jetzt wo Mutter da ist, konnte ich mir den Fisch wünschen.

Sie zerlegte den Fisch in Filets und den Kopf samt Gerippe und Flossen wanderten in den Topf mit Gemüse, für eine Fischsuppe. Die Filets wurden gekocht und in Gelee eingelegt. Die kleine Schwester ging ihr wohl zur Hand. Sie wohnt nebenan. Unsere Wohnung stinkte nach Fisch als ich nach Hause kam. Und so mag ich es. 🙂 Fisch ist toll!!!!

Zurück zum Thema. Am Freitagabend kam die kleine Schwester mit ihrem Freund zu Besuch. Ich versuchte natürlich meinen unverwechselbaren Rumtopf an den Mann zu bringen, was mir auch gelang. Am nächsten Morgen vermeldete er mir auch beste Erfolge, da das Getränk samt Vitamine keine Kopfschmerzen  verbreitet hat. Ich wusste es natürlich, denn die Zutaten sind einfach toll.

Am Samstag kam dann der Urknall! Gegen Nachmittag schaute ich in der Küche das Gestell mit den Töpfen, Tellern und Kellen an.

Meine Soßenkelle fehlt!!!!!  Ich fasse es nicht!!!!

Diese Beobachtung teilte ich sofort meiner besseren Hälfte mit und erkannte die gleiche Panik in ihren Augen! Kurz flackerte meine Eifersucht wieder auf, dann gewann das gemeine Gefühl der Sorge um die wunderbare Soßenkelle die Übermacht.

Wir  durchsuchten die Spülmaschine, die Töpfe, den Herd und alles was uns sonst noch in den Kopf gekommen ist. Nichts!

Als Sirode das Esszimmer durchsuchen wollte kam ein Geistesblitz über mich.  Ich hörte meinen Vater sagen, „In einem hohlen Kopf leuchtet ein Geistesblitz am hellsten!“ Er schaut von oben auf uns und lacht sich wahrscheinlich einen Ast.

Dieser Geistesblitz zeigte mir den Rumtopf. Am Freitag, der Freund meiner Schwester, sein Rumtopf, meine Kelle! Sie war versenkt in dem edelsten Getränk des Jahres!

Wir waren mit einem Mal entspannt und so glücklich.

Ich liebe die Harmonie, den Rumtopf, Sirode und die Soßenkelle. Oder vielleicht auch in einer anderen Reihenfolge.

So viel mehr ist in der 6. Kalenderwoche nicht passiert. Ein böser Zahnarzt, ein langweiliges Büro in der Ferienzeit, leere Arbeitszimmer wegen einer Grippewelle, Freunde denen es zur Zeit gesundheitlich nicht gut geht und Zeit für das Ausprobieren neuer Rezepte.

Mir geht es gut.