Ende Juni 2020 …

… habe ich immer noch keinen richtigen Antrieb hier zu schreiben, was mir gegen den Strich geht. Der Monat begann mit dem Pfingstfest, an dem wir nichts unternommen haben und so hat sich der Juni hingezogen. Firmentechnisch habe ich nichts auszusetzen, denn da läuft alles planmäßig. Wenn man das so nennen darf. Nur die Kundenbesuche sind sehr beschränkt, meist basiert das auf Videokonferenzen. Und ja ich weis … viele andere Firmen haben Mitarbeiter entlassen müsssen oder Kurzarbeit angesetzt. Von den Geschäften, Künstlern, Reisebüros, Kleingewerbe oder Veranstaltungsplanern will ich gar nicht sprechen. Das sind die absoluten Verlierer des Corona-Lockdowns.

Jetzt hat die Bundesregierung auch noch den Mehrwertsteuersatz für ein halbes Jahr gesenkt. Wer also jetzt ein Auto für 30.000 € kaufen will, spart ganze 900 €!!! Das ist der Effekt für den Verbraucher. Die Rechnungsprogramme in jeder Firma müssen umgestellt werden und zum Ende des Jahres noch einmal. Die Kosten dafür tragen die Firmen und landen zwangsläufig wieder bei den Kunden. Der Verwaltungsaufwand ist enorm.

Immerhin konnte ich die ganze Zeit über den Erfuter Wochenmarkt besuchen, mit dem ein oder anderen Händler, Bekannten oder Freunden schwatzen. Meine Frau weigert sich bis jetzt ihren Versorgungsauftrag zu erfüllen. Sie bekommt Probleme mit der Atmung unter der Maske. Das ist ja wirklich unangenehm und nur kurzfristig auszuhalten. Sie muss auch nicht mehr von zu Hause aus arbeiten. Das schafft wieder Freiraum und Abwechslung. Obschon meine Mitarbeiter, die im Büro ihren Job nachgehen, gern zu Hause arbeiten und von dort aus gute Ergebnisse erzielen. So unterschiedlich kann dass sein.

Ab heute bleibt auch bei mir das Auto nicht mehr stehen. In dieser Woche bin ich in der Altmark. Treffe mich abends mit Freunden, wir werden Elektrocars fahren und endlich wieder ein Bier zusammen trinken. Hier in der Abgeschiedenheit von Salzwedel, habe ich die Muße und die Zeit, meine Gedanken spielen zu lassen.

Wenn ich die Bilder der letzten Woche anschaue, finde ich nicht was mich vom Hocker reisst. Trotzdem werde ich ein paar Bilder zur Auflockerung einschmuggeln.

Ach ja … letzte Woche kam ein Nachbar und brachte kleine, zum Teil verkrüppelte Erdbeeren aus seinem Garten mit. Das sind genau diese Erdbeeren die ungern gegessen werden. Sie haben jedoch lange in der Sonne gelegen, wenig Wasser bekommen und  somit die ganze Süße auf engsten Raum gespeichert.

Eigentlich wollte ich in diesem Jahr keinen Rumtopf ansetzen. Er hat hat mich dennoch dazu gebracht. Und weil man zum Ansatz mindestens 70% Alkohol braucht, den ich an dem Abend nicht hatte, nahm ich Stroh 80. Das Aroma ist nicht zu toppen.

WL 10428 RC Monstertruck 1:10 mit 2,4 GHz Truggy Auto

Heute fand mal wieder die Modellbaumesse in Erfurt statt. Nicht im jeden Jahr besuche ich diese Messe, zu viel Spielzeugs welches den Kleinen in mir gefällt. Schon hatte ich gehofft, dort neue Schienen für die Modelleisenbahn im TT-Format zu bekommen aber das war wohl zu viel des Guten. Dort wurden nur Gebrauchte verkauft. Für mich sind die alten Schienen keine Option. Jedenfalls habe ich Informationen, wo in Erfurt ein solcher Laden ist, indem man auch anschauen und anfassen kann.

Modellbahnen, Modelautos, ganze Truck Kolonnen drehten ihre Runden durch die 2 Halle mit ca. 18.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche.

Und natürlich waren dort auch RC-Cars zum anschauen, fahren und kaufen. Ich konnte gar nicht anders. Am Ende unserer Stippvisite nahm ich dann ein WL 10428 RC Monstertruck 1:10 mit 2,4 GHz Truggy Auto mit.

Ich kann es eben nicht lassen. 😉

Frohe Weihnachten …

… und eine besinnliche Weihnachtszeit, wünsche ich.

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Genießt die folgenden Raunächte.

In der Zeit der Germanen galten diese Nächte als eine magische, bedrohliche und besonders wilde Zeit.
Die „Weltendecke“ ist dünn, und allerlei Dämonen und Geister treiben sich herum.
Odin und sein Gefolge rauschen als „wilde Jagd“ durch die Lüfte.
Dem Geschehen in diesen Nächten kommt größere Bedeutung zu,
und vielerorts gilt es als Orakel für das kommende Jahr,
denn jede Nacht steht symbolisch für einen Monat des Folgejahres.
Und so ist es eine Zeit der inneren Einkehr, der Ruhe, der Besinnung.

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Heute Abend ist es …

… nicht so sehr überhitzt wie in den letzten Tagen. Wenn es dunkel wird Zirben die Grillen wie es nur so geht. Das kenne ich aus den schönen Sommerabenden  meiner Kindheit und den Ferien an der Ostsee. Später habe ich es nicht mehr so wahrgenommen. Warum auch immer. Doch jetzt höre ich all diese Geräusche wieder sehr intensiv und das ist sehr schön. Damals (als Bub) hatten wir auch noch Maikäferplagen und Glühwürmer, die wir in Dosen gesperrt haben, weil sie wie Taschenlampen geleuchtet haben. Natürlich nur für kurze Zeit, bis die Dinger tot waren.

Heute überlege ich, wie ich im Oktober unseren 40. Hochzeitstag gestalten kann. Echt mal, man kann sich Probleme selbst schaffen.  Es vergeht kaum ein Wochenende an dem nichts ansteht. Geburtstage, Hochzeit, Urlaub und der Tag meiner Partnerschaft. So lange es kein Treffen auf dem Friedhof ist, geht alles zu ertragen.

Und so wie ich es hier niederschreibe, kommt mir ein guter Gedanke. Manchmal muss man eben nur seine Gedanken und Hindernisse auf das Papier bringen oder hier in aller Ruhe hinterlassen.

 

Fish – Pediküre

Immer wieder einmal gern nutzen wir die Fish – Pediküre wenn sie angeboten wird. Hier in Erfurt habe ich solch Angebot noch nicht gefunden. Wenn wir dann im Urlaub sind nehmen wir gern das Angebot an.

Das kribbelt am Anfang, manchmal beißt solch ein Fisch auch. Im Großen und Ganzen  fühlt es sich jedoch sehr gut an. Die Fußmassage im Anschluss hat noch einen darauf gesetzt. Wir schwebten danach am Strand entlang.

Das Jahr 2019 hat begonnen

Es gab eine Zeit in der ich mir gar nicht vorstellen konnte im Jahr 2019 zu leben. Und jetzt hat es einfach begonnen. Es gab auch die Zeit in der ich mich auf Weihnachten und Silvester gefreut habe. Diese Zeit ist leider vorbei. Die Hoffnung auf ein Wiedererwachen dieser kindlichen Freude ist noch nicht verloren gegangen. Enkelkinder können diese großartigen Gefühle transportieren. Ich werde also in Hoffnung warten.

Das Jahr 2018 ist jedoch nicht trostlos zu Ende gegangen. Als die Weihnachtsparty vorbei war und das Konfetti, spricht der ganze Weihnachtskram eingesammelt und verstaut war, haben wir mit Freunden ein letztes Mal im Jahr 2018, die Whiskystrassenbahn bespaßt.

Meine Bewunderung haben ja die Männer und Frauen die sich auch noch merken können was sie getrunken haben und aus welcher Destille der Tropfen stammt. Diesmal wurde der Whisky von mal zu mal torfiger. Nicht so mein Geschmack, doch wenn man sich langsam daran tastet, schmeckt auch dieser Whisky.

Das kann man sich schon mal gefallen lassen. Zwischendurch eine Feuerzangenbowle bei Regen, kam auch gut an.

Zu Silvester wurde klassisch abgebraten und gefeiert.

Nun wünsche ich allen Lesern und Leserinnen (hihi) ein gutes, gesundes und glückliches Jahr 2019. Bleibt mir gewogen.

Der Männe aus Erfurt

 

Bautzener Weihnachtsmarkt

Das ist am Ende des Jahres schon ein regelrechter Marathon der Weihnachtsmärkte.  Denn meist im Dezember habe ich noch einmal in der ostsächischen Stadt Bautzen und Umgebung zu tun. Diesmal nahm ich ein Zimmer direkt am Hauptmarkt, wo der Weihnachtsmarkt seinen Anfang nimmt.

Das Zimmer lag im 3. Stock der Pension „zum Handtuch“, mit einer Wendeltreppe die mit Gepäck schwerlich zu bewältigen ist. Doch der Blick von oben, auf das Treiben da unten, entschädigte für die Strapazen davor.

Der Bautzener ist wie sein Senf, angenehm, nicht zu überlaufen, mit gutem Geschmack und den ganzen Advent zu haben.

Selbst die überall eingesetzten Betonbarrikaden werden hier mit Stil aufgestellt.

Und ja … auch hier geht es fast nur um Essen und Trinken in Geselligkeit. Auch die einsamen Besucher werden bei einem Gläschen schnell in angenehme Gespräche verwickelt.

Zum Schluß findet sich auch immer ein kleiner, neuer Stern aus Herrenhut in meinem Gepäck.

 

Ein normaler Nachsonntag

Heute Morgen als ich mich rasierte, fragte ich mich was mir heute bevor steht. Keine Ahnung, nichts Aufregendes jedenfalls. Das war schon beim Losfahren so. Gestern hatte ich mich von meiner Frau mit dem Abdecken der Frontscheibe anstecken lassen. Heute … alles nur nass. Die Abdeckung musste ich trocknen. Nichts Neues, stinklangweilig.

Die Fahrt in die Firma wurde kurz vor dem Ziel von einer Betriebsbahn gestoppt. Die Waggons blieben stehen und ruckten nicht. Genervt drehte ich den Wagen und fuhr eine Runde in Karree. Als die Fahrt geschafft war, lief der Verkehr schon wieder ganz normal. Etwas mehr Geduld hätte Zeit gespart.

Kurz darauf ging mir meine Sekretärin auf den Geist. Sie präsentierte Aufträge die ich schon vom Freitag kannte. Sie muss wohl ein bisschen früher aufstehen oder am Freitag nicht so früh einkaufen gehen.

Ein Ingenieur des Außendienstes wollte wissen was in Thüringen neues erfasst werden muss. Echt mal, das sind Sachen die er sich selbst erarbeiten muss. Ich legte also los, in der Hoffnung, er nickt nur selbstverständlich. Aber nein! Sein Erschrecken machte mich nachdenklich und ärgerlich. Gut, habe ihn auf den Laufenden gebracht.

Kurz darauf rief ein Kunde an. Er mokierte meine Rechnungen, die er bestellte,  ohne das wir die Leitungen erbracht haben. Das hatte ich ihn zur Auftragsvergabe gesagt und per Projektplan geschickt.  Wer kurz vor Jahresende Aufträge auslöst, muss hinnehmen das die Ausführung erst im neuen Jahr erfolgen kann.  Wenn sie die Gelder in das neue Jahr buchen würden, dann bekämen sie die Rechnungen nach den erbrachten Leistungen. Das wäre auch mir lieber. Nervig!

Zum Überfluss nölte auch noch eine Projektingenieurin die ausschließlich in meinen Projekten arbeitet, wegen Nachlässigkeiten der völlig überforderten Sekretärin rum. Jedoch stellte sich im Gespräch heraus, sie war wegen meiner Anweisung vom Freitag beleidigt. Diese Anweisung schrieb ich am Donnerstag per Mail. Freitagfrüh bläffte sie mich an, sie bekam gleiche Münze zurück. Das kann ich auch. Heute erklärte ich ihr den Sinn der Mail. Sie hatte wohl das Wochenende kaum geschlafen und sich Sorgen gemacht. Ein Mann hätte schon am Freitag die nötigen Fragen gestellt und nicht rumgedruckst.

Dann rief wieder eine Kundin an. „Sie haben aber Mut!“ war mein erster Satz. 😉

Der Tag wurde besser.  Nachsonntag eben.

 

Übrigens … gestern haben wir den ersten Glühwein getrunken. Das Wetter hat sich der Jahreszeit entsprechend gezeigt. 😉

Still und fast unbemerkt …

… wird der anstehende Erfurter Weihnachtsmarkt aufgebaut. Am Samstag zu meinem wöchentlichen Marktbesuch ist es mir nicht aufgefallen. Erst jetzt, bei der Sichtung der Bilder sehe ich die fertigen Buden vor dem Domplatz.

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Nun ja, es wird auch langsam Zeit mit dem Aufbauen. Denn immer am Dienstag nach dem Totensonntag ist die Eröffnung.

Öffnungszeiten

27.11. – 22.12.2018
Sonntag bis Mittwoch 10 – 20 Uhr
Donnerstag und am Eröffnungstag 10 – 21 Uhr
Freitag/Samstag 10 – 22 Uhr

Jetzt haben wir den herbei geschwitzten Herbst

Der Sommer hat so lange Land und Mensch ausgedörrt wie noch nie. Mein Hitzespeicher ist übervoll und lechzt nach Abzukühlung. Und doch habe ich die Sommerzeit auch genossen.

Auf dem Domplatz tobt das Herbstfest und die ersten Kürbisse zeigen ihre herbstliche Farben. Der Rumtopf  wird reifer und reifer …

Herbst bringt jedoch auch Erntearbeit. Der erste Sturm wirbelte unsere Kräuter so sehr durcheinander, das ich diese verarbeiten musste und in die Kühltruhe versenkt habe.

Heute wandelte ich auf meinen jugendlichen Spuren im Eichsfeld. Dort wo mehrheitlich Katholiken wohnen, habe ich in den Jahren 1974 – 1976, im Kalibergbau den Beruf des „Instandhaltungsmechaniker“ gelernt. Die Gegend und der Beruf lag mir nicht. Nicht lange nach der Lehre hängte ich den Beruf an den sprichwörtlichen Nagel.

Leider wurden die Kalischächte im Osten nach der Wende von der Treuhand „abgewickelt“. Das war ein harter Schlag für die Region.

Dort wo ich heute übernachte, gibt es Hängebauchschweine und alte Reichsadler denen die Beute an den Fängen fehlt.

Als ich diese alte landwirtschaftliche Maschine besichtigte, kam mir sofort der vergessene Arbeiterdichter Arthur Schramm in den Sinn. Ihm wird folgender Spruch zugeordnet: „Im Wald, da steht ein Ofenrohr. Stellt euch mal die Hitze vor.

Also … wir haben Herbst. Die Gemüsemutti vom Domplatz hat sich schon abgemeldet, weil sie Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt machen muss. Bei ihr gibt es dann Raclette und Feuerzangenbowle. Auch gut gewärmten Rumtopf soll es wieder geben. Last uns aber erst den Altweibersommer genießen. So jung war die Mutti nun auch wieder nicht. 😉