Erfurt …

ist die Hauptstadt der Bundengartenschau im Jahr 2021. Hier hat es immer in den letzten paar Wochen so richtig gut geregnet. Nicht zu viel aber auch nicht wenig. Der Natur und der Bundesgartenschau hat es sehr gut getan. Alles ist grün und wuchert, dass es auch der Seele so richtig gut tut.

Im Gegensatz dazu sind die Nachrichten und Bilder aus dem Westen Deutschlands. Mit welcher Naturkraft Verwüstung, Tod und unermessliches Leid über unsere Nachbarn gekommen ist, kann ich gar nicht fassen. Aus meiner Sicht zeigt uns die Erde seit 2002 mit dem überfluteten Flüssen und Bächen, welche natürlichen Grenzen wir überschritten haben. Aber auch schon vorher gab es solche Zeichen der Natur. Im Winter 1978/79, ich war zu dieser Zeit als Grenzsoldat im Einsatz, hat die Natur uns die Grenzen aufgezeigt. Nichts haben wir daraus gelernt!

„Vergesst nicht, Gutes zu tun und die Dinge mit anderen zu teilen, denn solche Schlachtopfer sind Gott wohlgefällig“ (Hebräer 13:16).

Schlachtopfer wurden wieder dargeboten. Das ist aber gar nicht nötig. Wir sollten auf die Naturseele der Erde hören, sehen, fühlen und dementsprechend handeln. Dann geht es auch uns Menschen gut.

Apropos gut gehen! Die letzten 2 Wochen hatten wir unseren Sommerurlaub. Gebucht hatte ich 9 Tage Wien und für die An- und Abreise jeweils 2 Tage Fahrt durch die Landen. Im Vorfeld war ich schon genervt über die Einreisebestimmungen nach Österreich und die dortigen Bestimmungen für Lokale und Geschäfte. Denn wenn Mann schon in Wien ist, will er auch mit Frau shoppen gehen und sie herausputzen. Doch plötzlich und erwartet, gab es einen Trauerfall in unserer nahen Familie. Sofort war alles anders. Ich war ja froh die Buchung kurzfristig stornieren zu können.

Jetzt hatten wir Urlaub zu Hause! Die Dauerkarten für die Bundesgartenschau beanspruchten wir nun ausgiebig. Wir erfreuten uns an der Gartenschau, nutzten rege die gastronomischen Angebote und fanden, zu unserer Überraschung, Geschäfte die unserem Geschmack entsprachen. Zum Beispiel ein Modegeschäft für die Damen mit der Überschrift „Rubens“. Hey, das Geschäft gibt es schon seit vielen Jahren. Aber wer geht schon mit einer Frau dort hin, die eine Konfektionsgröße 38 hat? Wie es sich heraus stellte, war das ein Fehler. Dort gibt es fast alles für Damen jeder Größe und noch fachkundige Bedienung mit Geschmack!

Geht mal zu Breuninger oder Papenbreer, dort unterhalten sich die Angestellten untereinander und wenn man sie anspricht, sind sie genervt!

Jedenfalls … mir fallen immer die Sprüche meines Vaters ein: „Jedenfalls ist der Kopf größer als der Hals!“ Aber das nur so nebenbei. Also … jedenfalls hatten wir unseren Spaß, keinen Stress und konnten uns erholen. Naja … 2 Wochen, 24 Stunden am Stück … das ist auch eine Hausnummer! Die nahende Pension lässt grüßen und flößt mir enormen Respekt ein. Ich brauche mehr Spielzeug!!!

Heilfasten … die ersten Tage

Anreise am Sonntag den 19.01.2020:

Wir haben ab Samstag schon keine festen Speisen mehr zu uns genommen. Das fällt in der heimischen Küche schon sehr schwer. Eigentlich sollten wir damit schon 2-3 Tage vorher beginnen. Im Arbeitsalltag ist das sehr schwierig. Vielleicht sind wir nicht motiviert genug. Nun ja, am Samstag gab es nur Apfel und gedünstetes Gemüse. Sonntag dann nur noch Flüssigkeiten.

Gegen 15:30 Uhr waren wir in Kloster Donndorf. Dort wurden uns die Zimmer zugewiesen, die wir bezogen. Jeder sein Zimmer versteht sich. 16:30 Uhr war dann die Begrüßung durch die Kursleiterin Claudia und der Vortrag: „Einführung in die Fastenwoche“.

Wir sind 8 Frauen und 4 Männer. Als Paar sind nur wir dort. Einige Frauen wurden von ihren Männern transportiert und abgegeben worden. 2 Männer (Uwe und Bernd)  stammen aus Frankfurt am Main oder Umgebung, die schon sehr oft in Koster Donndorf nicht nur zum Fasten gewesen sind.

18:00 Uhr gab es eine „Brühe“, in der ungesalzen Gemüse gedünstet wurde, das Gemüse wurde dann entfernt. Es schmeckte scheußlich, ist aber die einzigste Quelle für Mineralien in dieser Woche. Im Anschluss wurden wir in die Bauchmassage für Entspannung eingewiesen. Das war ungewohnt, jedoch sehr entspannend und angenehm. Danach Rückzug auf die Zimmer und trinken einer Bittersalzlösung. Diese sollte planmäßig erst am Morgen auf nüchternen Magen erfolgen, wir haben uns aber für den Abend entschieden, denn am Morgen genommen, würden wir Probleme am Vormittag bekommen.

Montag den 20.01.2020

07:00 Uhr aufstehen, Einlauf, Trockenbürsten. Frühsport gibt es nicht. Das ärgerte mich, die Zeit dafür wurde im Plan für Chiorogymnastik gebucht. Ich hätte sehr gern die Zeit für einen Waldmarsch genutzt. Dazu hätte ich jedoch schon 06:00 Uhr aufstehen müssen, wozu ich nicht bereit war. Die Andacht um 08:00 Uhr schwänzte ich geflissentlich.

08:15 Uhr Gesprächszeit. Dort wird das allgemeine Wohlbefinden abgefragt und bei Problemen Abhilfe geschaffen. Meist gesellen sich am Anfang Kopfscherzen hinzu, die durch Schüssler Salze eingedämmt werden. Dann das Thema Fastenkrisen. Was es alles für Krisen während der Fastenzeit gibt. Dabei wird immer Tee getrunken oder und Mineralwasser.

09:30 Uhr Naturerfahrung. Das bedeutet Wandern. Eine Mitarbeiterin der Heimvolkshochschule übernahm die Führung durch die Felder und Wälder. Dort zeigte sich schon wer wieviel und durch welches Gelände laufen konnte. Wir haben einen 72 jährigen, ehemaligen Torwart von Eintracht Frankfurt dabei, mit künstlicher Hüfte und künstlichem Knie. Leistungssport ist eben körperliche Abnutzung. Gegen 11:15 Uhr fand eine Klosterführung an, die ich mir ersparte. Schließlich bin ich zu 6. Mal hier und kenne diese Gemäuer nicht nur von der Führung.

12:00 Uhr wieder diese Brühe. Dann Mittagsruhe mit Leberwickel

15:00 Chirogymnastik.  Erst Bauchmassage … nicht das mir jemand den Bauch massierte, das musste ich schon selbst machen. Aber es tut gut.

„Die Chirogymnastik ist eine belastungsarme und schmerzfreie Methode der physikalischen Therapie. Sie unterstützt die Behandlung bewegungsarmer Menschen und dient als ergänzende Therapiemöglichkeit bei Erkrankungen des Bewegungsapparates, die degenerativer Natur sind oder nach Verletzungen auftreten.“ Zitat: https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=chirogymnastik

Nur mal zur Erklärung. Ich hatte es mir einfacher vorgestellt und merke, die gute Wirkung auf meine Wirbelsäule und allen anderen Gliedmaßen. Es ist anstrengend aber gut. Dafür kann man auch gut auf Frühsport verzichten.

16:30 Uhr bekamen wir einen Vortrag über die Verdauung. Im Anschluss dann die komische Brühe und ab 19:00 Uhr ist Zeit für Gespräche, Tee Zeit, Basenfußbad und dabei gab es einen Film über Heilfasten.

Ich bekam ab 19:15 Uhr eine fast Ganzkörpermassage von Claudia. Das war der richtige Einstieg in die Entspannung.

Am Abend gibt es einen Trank aus Bittersalz und für mich eine böse Überraschung. Die Spüle meiner Toilette hatte sich selbstständig gemacht und hörte nicht mehr auf zu spülen. Es ist eine Geberit- Spülung die selbstständig auslöst. Gegen 21:00 Uhr kam der Hausmeister, schon nach 15 Minuten. Er konnte nichts tun, außer die Spülung lahm zu legen. Er gab mir einen Schraubendreher, mit dem ich bei Bedarf das Wasser anstellen kann. Man musste erst Ersatzteile bestellen. Auch hätte ich in ein anderes Haus ziehen können, was ich jedoch zu dieser Zeit nicht mehr mochte.

Dienstag den 21.01.2020

Am Morgen wieder der „alte Trott“. Also Einlauf, Trockenbürsten und Körperpflege. Die Andacht … 08:15 Uhr Gesprächskreis zu Thema Fastenphysiologie. Dabei Tee und Wasser trinken. Im Anschluss eine Wanderung in das Dorf Donndorf.

11:15 Uhr wieder Chirogymnastik mit Bauchmassage. Dann Brühe und Mittagsruhe mit Leberwickel.

Schon um 14:30 Uhr machten wir einen Ausflug zum Ökohof Tuch. http://oekohof-tuch.de/ Es gab eine Besichtigung mit Teetrinken und Verkauf so mancher guter Sachen. Kräutersalz, Bratkartoffelkräuter, Öle, Mehle usw. Mir haben es ja die stolzen Harzrinder angetan und auch der große und gut angelegte Kräutergarten.

Danach fuhren wir noch zum Klostergut Mönchpfiffel https://www.moenchpfiffel.de/  weil die Damen und auch einige Herren aus Hessen unbedingt dort einkaufen mussten.

18:00 Uhr dann die komische Brühe und ab 19:00 Uhr Zeit für Gespräche, Tee Zeit und Basenfußbad. Danach wie immer die Bittersalzlösung.

Die Spülung der Toilette war noch immer nicht repariert. Mittlerweile behalf ich mich mit einem Wassereiner. Besser als ständig den Schraubendreher zu nutzen. Ich hoffte ja auf baldige Reparatur.

Übrigens … in dieser Nacht konnte ich das erste Mal richtig gut schlafen. Jetzt hatte ich mich wohl an die weichen Matratzen gewöhnt.

Mittwoch den 22.01.2020

07:00 Uhr wie immer. Jetzt fand ich auch Zeit für einen kurzen Morgenspaziergang vor der Gesprächsrunde und der tat mir nach dem Schlaf verdammt gut. Thema der Gesprächsrunde war Ausscheidung. Hier ging es vor allem um die Lymphdrüsen, deren Funktion und Wirkungsweise. Man kann ja sagen was man will, hier wird Wissen vermittelt, welches für den Alltag hilfreich ist. Danach wanderten wir durch den Wald in den nächsten Ort. Diesmal jedoch ohne Führung, denn Claudia hatte Knie. Das war jedoch kein Thema, denn viele Kursteilnehmer sind schon seit Jahren hier gewandert. Meine Frau und einige anderen Frauen kamen nicht mit. Ihnen ging es nicht so gut, was völlig legitim ist.

11:15 Uhr Bauchmassage und Chirogynastik. So langsam kann ich mich daran gewöhnen und bemerke auch eine enorme Verbesserung der Gelenkigkeit. Im Anschluss die nicht geliebte Brühe und die geliebte Mittagsruhe mit Leberwickel.

16:00 Uhr gibt es einen Tanz-Kreis. Tänze mit Frau P. Nicht mein Ding. Jetzt seilte ich mich ab. Mein Ladekabel vom Handy war gebrochen. Dazu fuhr ich nach Sangerhausen in das Kaufland. Wenn man durch die Hallen geht und all die leckeren Sachen dort sieht, riecht und mit allen Sinnen wahrnimmt, kann man schon ins Grübeln kommen. Mich hat es gottseidank nicht gestört. Jetzt habe ich ein neues Kabel und alles ist in Ordnung.

Um 18:00 Uhr gingen meine Frau und ich in die Kantine. Vor der Tür machte sie halt und hielt sich den Mund zu. Der Geruch der Brühe brachte sie zum Würgen und zum Umdrehen. Sie hat es bis in ihr Zimmer geschafft, um dann den Rest des Magens zu entleeren. Auch ich musste mich beim Brühe löffeln zusammen reißen.

19:00 Uhr stand Frühling-Floristik mit Frau B. auf der Tagesordnung. Wieder nichts für mich. Es fand in unserem Seminarraum statt, in dem wir am Abend eigentlich unser Basenfußbad machen, was an diesem Tag so nicht ging. Also holte ich die Wanne mit dem Salz kurzerhand in mein  Zimmer und badete dort beim Schreiben meine Füße. Dazu sei gesagt, Basenfußbad am Abend, hält die Füße warm bis zum Morgen.

Frau kam dann stolz mit ihrem selbst gemachten Kranz aus Buchsbaum und bekam ihr Lob zur Nachtruhe.

Heute beginnt die Fastenwoche …

… nach dem ganzen Stress der Feiertage in den letzten Wochen.

Fasten nach F. X. Mayr und Chirogymnastik  ist diesmal das Thema. Es ist nun die dritte Art des Fastens, die wir kennenlernen dürfen.

http://www.tagungshaus-thueringen.de/pheft/veranstliste.php

Im ehemaligen Kloster von Donndorf fühlen wir uns wohl.

bkajd

Doch ob es wieder so winterlich wird, wage ich zu bezweifeln.

Der alte Spruch „Sommerurlaub vorbei – Jahr vorbei“ …

… bewahrheitet sich immer wieder. Unser Sommerurlaub war auch der Grund für meine lange Pause im Blog. Jedenfalls gibt es jetzt endlich wieder Pfefferkuchen in den Geschäften.

Wir waren mal wieder in Wien und das auch noch ganz in Familie. Also … ganz in Familie ist so gemeint: Meine Frau und ich, in einem schönen Hotel nahe dem Schloß Schönbrunn, unter ständiger familiärer und lieber Betreuung durch unsere Freunde aus Wien.

Ich werde mir die Beschreibung einfach machen und die Notizen unserer Freunde nutzen. Alles andere würde ausufern! *lach*

Aber ein paar Bilder füge ich hinzu.

Mittwoch am Nachmittag Ankunft—Freudeeeeeeee!!!!!!!!!!!!!!!!
Original burgenländischer Gulasch Empfang mit Bier, Whiskey, Uhudler… *hehehehe*
Lagebesprechung…..
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Donnerstag 9 Uhr:

Naschmarkt

Beginn mit Uzo, Weinfassl Vinothek Jakov (lustige Atmosphäre)
Freihausviertel
(hervorragende Beratung und fachlich gut gebildetes freundliches Personal)
Vollpension = Omas Laden im Freihausviertel
(angelerntes fachfernes Studenten-Personal-unmögliche Sitzgelegenheiten=Oarschweh)
Museum der Illusionen (sehr lustig)
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Freitag am Abend:
Purzels
Kabinett Orchester (Gutes essen, gute Musik, viel Spass gehabt!)
Lokal Mole West (Neusiedler See)
(Trotz gastfreundlichem Burgenland…nun ab sofort nicht mehr empfehlenswert-
lauter und NUR äußerst unfreundliche Ungarn als fachfernes Personal im Lokal-hat mit Burgenland gar nix mehr zu tun!)
Lokal das Fritz (exclusives Lokal mit Plastik Sessel! Aber…hervorragender Wein und Kaffee)
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Sonntag 14 Uhr:
Heeresgeschichtliche Museum
Die etwas andere Kugelherstellung mit Doris…:))))))))))
Doris ist nun die Hüterin des Rezepts. (Viel Spass gehabt)
Biergasthof Otto (Diskussion mit unfreundlichen Kellner wegen ungeschälten Gurkensalat ;))
Gekühlten Kugeltest bei uns – mit weltweit einzigartigen Rumtesterl und Uhudler
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Montag-Regen
Lama Ranch Ausflug, leider ins Wasser gefallen:
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Montag am Nachmittag:
Karottensuppe mit Kernöl
Marillenknödel mit gerösteten Butter-Ingwer-Kardamon Brösel, weltweit einzigartiger Rum 🙂
Ältester Heuriger Wiens – 10er Marie (unfreundliche Kellner)
Berühmtester Wein der 10er Marie: Gemischter Satz
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Dienstag 13 Uhr:
Naschmarkt…RUNDE 
Die Erfüllung des Uhudler Liedes von den Extremschrammeln
Grüner Veltliner
Gewürztraminer
Pinot Blanc
Muskat Ottonell
Zweigelt
grauer Burgunder
Uhudler
Zotter Schokolademanufaktur:
Die Sorten sind verrückt außergewöhnlich:
Wein und Co (Portugieser nicht im Glas-Chinesen Kellner mit unserer Bestellung überfordert)
Rinderwahn
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Mittwoch am Vormittag:
KEINE Kopfschmerzen….aber Abschiedsschmerz

Jetzt wieder ich:   So jung kommen wir nicht mehr zusammen. Es war schön in Wien und noch mehr schön mit unseren Feunden. Und … ja … Stress war es auch.

Jetzt ist der Urlaub vorbei und schon gilt ein neuer Spruch: „Nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub!“

Die Zeit der Vielreisen …

… ist wieder angebrochen. In der letzten Woche konnte ich noch einmal sehr relaxt im Eichsfeld und im Norden Thüringens mein Unwesen treiben. Das war entspannend. Die Landschaft inThüringen hat schon etwas Beruhigendes an sich.

Trotzdem kann man bei dieser schwühlen Wärme den Sommer kaum genießen. Die Erde ist so trocken wie schon lange nicht mehr und ich kann mich kaum errinnern, dass es schon mal so trocken war.

In Erfurt stehen jetzt fast in jeder Ecke der Innenstadt Elektroroller rum. Die kann man für 10 Euro/Stunde per App vom Smartphon aus mieten und dann dort stehen lassen, wo man gerade ist.

Eine zündende Geschäftsidee oder der Reinfall schlechthin? Wir werden sehen.

In dieser Woche beginne ich meine diesjährige Rundreise durch das Land Sachsen-Anhalt von Dessau aus. Die Planungszeit war zu kurz um genügend feste Zusagen zu bekommen. Ein später Auftrag zur Urlaubszeit bringt eben Probleme mit sich.

Und doch hatte ich gestern ein ungeplantes und angenehmes Treffen mit ichbinsg. Auch wenn das Thema nicht erfreulich war. Man trifft sich auf den Wegen des Alltags wenn man möchte. Dafür bin ich immer dankbar.

Und wenn meine Wege mich wie in dieser Woche nach Jessen/Elster oder nach Lutherstadt Wittenberg führt, dann fahe ich ganz bestimmt nach Jüterbog. Dort gibt es den Schuhladen meines Vertrauens. Einmal im Jahr nutze ich den Service dort, so wie heute.

Meine alten „Gurken“ kann ich jetzt entsorgen.

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Und für dem Mittwochabend freue ich mich im Burgtheater Dessau-Roßlau auf einen weiteren kulturellen Leckerbissen. „Was ihr wollt“ verspricht wieder gute Unterhaltung.

Bis zum nächsten Eintrag!

Radtour Saale – Elbe

Donnerstag den 30.05.2019 (Himmelfahrt)

Es war wie der Wirt gesagt hatte. Im Frühstücksraum stand das vorbereitete Frühstück. Auf dem Teller lag ein Zettel, „die Wurstplatte steht im Kühlschrank“.  Mein Blick kreiste im Zimmer und erspähte einen kleinen Kühlwürfel. Darin fand ich einen gut gefüllten Teller mit Wurst und Käse. Auf dem Würfel stand eine Kaffeemaschine, fertig zum Anstellen.

Ich klappte den Schalter rum und ging auf dem Hof, mein Rad zu prüfen. Dann konnte ich nach Herzenslust und ungestört essen. Sie hatten genug für den ganzen Tag aufgefahren. So bediente ich mich und füllte meinen Vorrat auf. Dann noch Taschen packen, Rad aus dem Hof holen und Schlüssel an das Schlüsselschild hängen. Tür von außen zu ziehen, aufsitzen und los.

Kurz danach genoss ich die Fahrt durch die grüne Landschaft am rechten Ufer der Saale nach Nienburg. Kaum ein Radler oder Fußgänger störte. Ich konnte äußerst entspannt meine Seele baumeln lassen.

An Nienburg rechts vorbei ging es auf dem Radweg entlang der Straße Richtung Wedlitz. Dort in der Wallachei steht ein Hotel, indem ich vor Urzeiten mit meinen Männern übernachtete. Für uns war es damals eine gute Unterkunft, weil wir mit Transporter und Hänger Platz hatten. Nach der Wende gab es wenig Unterkünfte mit solchen Parkplätzen. Damals hatten wir andere Probleme wie jetzt. Heute zieh ich die Innenstädte vor.

Dann wurde es ländlich. Hinter Tippelskirchen ging es entlang von wenig befahrenen Kreis und Landstraßen zur Elbe. Groß Rosenburg ist ein kleines Nest im Delta Saale – Elbe. Mit meiner Frau habe ich vor vielen Jahren in Klein Rosenburg, einer kleinen Pension übernachtet, wo viele Bienen im Frühstücksraum am Boden lagen. Das vergisst sie nie. Bienen und Wespen sind für sie noch heute der Horror.

Ich verlasse den Radweg fahre eine Landstraße zur Elbfähre nach Breitenhagen. An der Fährstation steht ein aufgebocktes Fahrgastschiff, welches jetzt als Gastraum dient und am Elbufer einem Biergarten Platz macht. Hier wurden für die Himmelfahrtsbesucher Biertische und Zelte aufgestellt, Musik gedudelte und das Bier sprudelte. Es war vielleicht so gegen 12 Uhr, die Sonne brannte und im Verhältnis der Bänke waren so 30 % der erwarteten Besucher gekommen.

Ich hatte keine Lust auf das Getrubel, fuhr mit der Fähre rüber nach Tochheim und bediente mich der Vorräte, die der Wirt in Bernburg für mich hinterlassen hatte.

Ab dann begann für mich eine sehr unangenehme Fahrt auf dem Elberadweg. Erst ging es durch den Wald über einen getrennten Radweg mit einer Fahrspur von ca. 80 cm Beton, daneben unbefestigt und dann wieder 80 cm Beton. Unterwegs waren 2/3 Drittel Frauen, die unbedingt und manchmal zu dritt nebeneinander fahren mussten, weil schwatzen eben notwendig ist. Ein Vorbeikommen war kaum möglich.

An vielen Stellen versammelten sie sich in Rudeln und tranken den wenigen Männern einen Willkommensgruß zu, was mich zur schnellen Weiterfahrt zwang. Dort auch nur eine Stelle zu finden, in Ruhe mal zu pinkeln, war schlicht und einfach unmöglich.

Ich sah halt zu, schnell aus dem Dickicht heraus zu kommen um über Steutz, zur Fähre Aken zu kommen. Dort hatte ich eine Begegnung der „dritten Art“. Ein Radler stellte sich neben mich, mit seinem Rennrad, einen kleinen Rucksack auf dem Rücken und mit spärlicher Bekleidung. Etwas mehr wie mit einer Dreieckbadehose bekleidet und einem buntem Feinripphemd. Lächerlich eigentlich. Der Hintern war rot wie bei einem Pavian.

Er: „Kostet die Fähre etwas?“

Ich: „Ja klar. Es kostet 1,50 €“

Er: „Wo ist die nächste Brücke hier?“

Ich: „Keine Ahnung! Rechts von uns ist eine Karte.“

Wir staksten dahin und betrachteten die Karte. Er zeigte mir woher er kam. Aus Magdeburg, er  war auf dem Weg über Köthen um wieder nach Magdeburg zu fahren. Rund 110 km. Eine Brücke war nicht eingezeichnet, es war eben der Elberadweg. Es war auch wie bei mir der erste Ritt auf dem Rad in diesem Jahr.

Er hatte kein Geld einpackt. Ich spendierte dem komischen Kerl, mit einem Tatsch zum „anderen Ufer“ die 1,50 €, zur ungehinderten Weiterfahrt und wollte dann nur meine Ruhe. Auf der Fähre brachte er dann aus seinem Rucksack eine Reihe von Obst hervor, mit dem er mich entschädigen wollte. Ich war aber gut versorgt.

Ergo: Auch wenn man allein fahren will und sich um nichts weiter kümmern will, als um sich selbst, muss man sich doch hüten. Das habe ich schon bei so vielen Radtouren erfahren müssen. Ich denke nur an Heinz auf den Donauradweg.

Am anderen Ufer der Elbe bekam ich eine leckere Thüringer Bratwurst aus Apolda. Das war eine gelungene Überraschung!

Aus Aken heraus ging der Radweg einer Landstraße entlang nach Dessau. Hier änderte ich meinen Plan. Ich war einfach nur genervt und hatte keine Lust mehr den Elberadweg weiter zu fahren. Denn der Freitag war ja ein Brückentag, den die Mädels zum blockieren des Radwegs nutzen können. Ich wollte nicht mehr!

Am Hauptbahnhof angekommen, sagte ich der Dame an der Auskunft, ich wolle mit dem Rad und per Zug  nach Erfurt fahren.

Sie: „Wissen sie wie viele Fahrgäste heute schon mit dem Rad nicht mitgekommen sind?“

Ich: „Wo kann ich denn übernachten?“

Sie: Ne jetzt wirklich, wollen sie wirklich hierbleiben?“

Jetzt musste ich doch schmunzeln. Ja klar würde ich in Dessau bleiben und am nächsten Tag, ganz in Ruhe nach Hause fahren.

Aber sie zeigte mir einen Weg, mit dem ich möglicherweise dennoch mit dem Rad im Gepäck nach Erfurt kommen könnte. Er war dann ganz einfach. Von Dessau musste ich nach Magdeburg fahren. Im Zug ein Ticket kaufen, was gar nicht so einfach war. Vor mir waren drei junge Männer die auch ein Ticket kaufen wollten. Doch der Automat spinnt. Er fraß 30 Euro und hängte sich auf. Ich ging zur Schaffnerin, die mich beruhigen wollte, denn der Automat sollte gleich wieder funktionieren. Machte er aber nicht. Die Jungs wurden unruhig.

Der Automat startete erneut. „Window XP“! Eine Schande! Dann wollte die Schaffnerin analog abkassieren. Die Jungs waren auf 180! 30 Euro waren schon im Automaten und weg. Erst als ich der Dame erklärte, dass die Jungs schon 30 € dort versenkt hatten, lenkte sie ein. Im Zug fuhr auch eine junge Dame mit, die mir sehr bekannt vorkam. Später stellte sich heraus, dass ich diese junge Frau schon aus den Kindergartenalter kannte. Sie beäugte auch mich, welch Zufall.

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In Magdeburg angekommen hatte ich noch viel Zeit um mich im Zug nach Erfurt einzurichten. Alles verlief nach Plan und ohne Probleme. 

Im nächsten Jahr werde ich mir eine andere Woche für meine Radtour aussuchen. Sollen doch die Weibsen Muttertag, Frauentag und Himmelfahrt für sich beanspruchen.

Davor:

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Radtour Saale

Mittwoch den 29.05.2019

Meine Tour sollte von Halle nach Bernburg gehen. Viel weiter konnte ich nicht fahren, denn nach Bernburg sind die Unterkünfte nicht reich gesät.

In der Nacht zum Mittwoch hatte es geregnet, deshalb war es am Morgen auch saukalt. Das Rad hatte ich auf den Hinterhof des Hotels abgestellt und somit wurde es gebadet. Schon beim Anfahren meckerte das Rad mit mir, denn die Kette wollte geschmiert werden. Nun denn, was tut Mann nicht für die Harmonie.

Dann hatte ich mit dem Radverkehr in Halle zu tun. Man bemerkt schon, welche Radfahrer jeden Tag durch das Gewimmel der Stadt müssen. Sie fahren teilweise rücksichtslos, nutzen die Gehwege auch wenn es Radfahrstreifen gibt, Vorfahrtsregeln sind offensichtlich nichtig und die Sicherheit vor allem der Fußgänger ist völlig egal. Durch meine Packtaschen am Hinterrad, fährt sich mein Rad vergleichsweise wie ein LKW, gerade beim Anfahren. Und Stadtverkehr bedeutet eben öfters halten und anfahren.

Den Vogel schoss ein junger Mann auf einem Rennrad ab. In der Nähe der Burg Giebichenstein überquerte ich die Saale und wechselte auf die linke Saaleseite. Am Ende der Brücke bog ich nach rechts, wo die Straße abwärts zur Saale führte. Dabei kommt Fahrt auf, denn Masse mal Beschleunigung … na Ihr wisst schon. Kurz bevor ich links abbiegen wollte, was ich auch anzeigte, schoss besagte Radler an mir vorbei und biegt vor mir scharf rechts ab. Wir hatten verdammtes Glück, denn ein Zusammenprall war fast nicht zu vermeiden. Der andere hat es wahrscheinlich gar nicht wahrgenommen. Jetzt war ich froh dem Stadtverkehr in Halle entronnen zu sein. Nun schreibe ich hier schon eine Weile vom Mittwoch und bin immer noch in Halle.

Aber … eine Sache muss ich noch festhalten. Noch in Halle überquerte ich die Saale auf der Mansfelder Brücke und auf der Elisabethbrücke, kurz nachdem es rechts ab zur Peißnitzinsel geht. Dabei fuhr hinter mir eine junge Frau auf dem Rennrad, sie konnte offensichtlich nicht an mir vorbei. Es war nervig für uns Beide, also hielt ich an, um sie vorbei zu lassen. Sie war erst ein wenig ungläubig, dann schnallte sie ihr Glück und zog mit einem Danke vorbei. Sie hatte auf dem Rennrad einen grünen Lodenmantel und bunte Leggins an, auf dem Rücke trug sie einen Rucksack. Ich musste sowieso halten, denn eine Schar Kinder versperrte mir die Abfahrt ins Grüne. Deshalb hatte ich Zeit diese Frau auf dem Rad zu bestaunen. Der Aufzug war schon etwas seltsam.

Vorbei ging es am „Krug zum grünen Kranze“ (wem das noch was sagt), nach Kröllwitz und Lettin. In Lettin hatte ich vor ca. 15 Jahren mit meinem Freund G auf unserer Radtour Weimar – Hamburg einen gruseligen Abend. Das werden G und ich nicht vergessen.

An der Brachwitzer Fähre gelang die Überfahrt ohne nennenswerte Vorkommnisse. Doch dann begann eine Höllenfahrt über Holpergestein für meinen geschundenen Hintern. Trotz Salbe gegen Wundscheuern (ich nutze seit Jahren „Ilon Protect“ dazu), sagte jetzt mein Po nur noch „AUA“.

Kurz vor Wettin, hinter Doblitz, gibt es eine Stelle an der Saale, die es erlaubt, von einem erhöhten Platz auf das Saaletal zu blicken. Das entschädigte mich, für die Strapazen am Gesäß ein wenig. Beim Betrachten der Saale entsteht der Eindruck, dass sich der Strom entgegen der Fließrichtung bewegt. Eine sinnliche Täuschung der Augen, die ich dort schon mehrmals beobachten konnte.

Im Wettin hoffte ich am Imbiss an der Fähre eine Pause machen zu können, doch leider ist der Laden dort geschlossen. Das bedauerte ich sehr. Ich musste zu meiner eisernen Reserve, bestehend aus Thüringer Salami und Laugenbrezel greifen. Richtung Rothenburg hoffte ich auf die Ausflugsgaststätte „Georgsburg“ um meine Nährstoffe aufzutanken.

Doch jetzt wird dort auch nur italienisch gekocht. Darauf hatte ich keinen Bock. Ich habe sowieso einen dicken Hals auf die italienischen Restaurants, weil sie alle möglichen Gasthöfe in Erfurt aufkaufen. Mafia in Thüringen. Bald gibt es kaum noch deutsche Küche. Hier müsste die Stadt lenkend eingreifen.

Durch Rothenburg ging es dann Richtung Alsleben. Hinter Mukrena überquerte ich die Saale über eine Brücke und gelangte an einen Nettomarkt, wo die Vorräte und auch Geld aufgefüllt wurden. Gleich neben den Markt gibt es eine kleine Gaststätte die zum Verweilen eingeladen hat. Ich konnte etwas „Kleines“ vertragen und bestellte ein Würzfleisch. Es sah schon nicht gut aus und schmeckte was das Auge sah. Mehlpampe mit Champignons mit einem undefinierbaren Fleisch, das schon mehr an Jagdwurst erinnerte. Beim Bezahlen sagte ich den Kellner wie es geschmeckt hat. Der zog die Brauen hoch und schüttelte mit dem Kopf sein Unverständnis wegen der Kritik.    Ach lassen wir das.  Gute Küche in Sachsen-Anhalt ist eben rar.

Die Tour ging weiter über Plötzkau, entlang der alten Saale. Dort leben Biber und Reiher mit all dem anderen Getier, das es nur so wimmelte. Als ich in Bernburg ankam, fuhr ich nicht die ausgeschilderte Route, sondern den direkten Weg zu „Reimanns Gasthaus“ an der Saale. Dort hat man einen herrlichen Blick auf das Schloss und dem Fluss. Am anderen Ufer sind Sportanlagen für Kanuten, die am Nachmittag ihre Trainingseinheiten absolvierten. Da könnte ich stundenlang sitzen und zu sehen.

Da meine Unterkunft im Gasthaus „Point Bernburg“ erst 17 Uhr Einlass bot, hatte ich die Zeit in Ruhe ein Bier zu trinken. Pünktlich 17 Uhr war ich dort. Aber auch eine Gruppe Rentner, die zum Kegeln und Abendessen angetreten sind.

Die Gaststube liegt am nördlichen Ortsausgang Bernburgs, das hatte fast schon ein bisschen Dorfcharakter. Ich war zwar der einzige Übernachtungsgast, doch die Gaststube füllte sich den Abend gut. Und hier bot die Küche sehr gute Qualität an.

Nachdem der Wirt abkassiert hatte, zeigte er wie ich am nächsten Tag mit vollen Bauch und gut versorgt, weiter fahren kann. Die Wirtsleute hatten keine Lust zu Himmelfahrt am Morgen, für mich Frühstück zu machen.

Davor:

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Urlaub mit Hindernissen

Zu Ostern wollen wir der deutschen Witterung aus dem Weg gehen und uns ein wenig auf den Sommer vorbereiten. Dazu nutzen wir gern den kurzen Weg mit dem Flugzeug von Erfurt nach Palma. 2 Stunden kann man gut in einem beengten Flieger überstehen.

Doch in diesem Jahr war alles anders. Der Flug von Erfurt fiel aus. Die Fluggesellschaft Germania ging in die Insolvenz und unsere Tickets waren wertlos. Unser Reisebesorger Brathahn brachte es jedoch fertig, uns einen neuen Flug von Frankfurt/Main zu besorgen.

Am Karfreitag ging es los. Gegen Abend fuhren wir mit dem ICE nach Frankfurt. Dort hatten wir noch ein paar Stunden bis der Flieger geht. Das Gepäck konnten wir schon am Abend abgeben. Nach der 4. Stunde am Samstag hob der Flieger nach Mallorca ab.

In Palma angekommen wurden wir vom Shuttle-Service der Autovermietung abgeholt und kurz darauf lagen unsere Koffer schon im Mietwagen. Dann ab an den Strand.  Doch die Sonne hatten wir in Deutschland gelassen. Das Wetter war so durchwachsen.

Nicht so kalt aber auch nicht warm. Der Wind pfiff durch die Gassen, wobei auch eine Menge des Sandstrandes in der Luft war. So konnten wir am Nachmittag im Hotel eine Mütze Schlaf nach holen.

Die nächsten Tage waren wettertechnisch durchwachsen. Einen Tag haben wir die Stadt Palma unsicher gemacht und am Mittwoch war das Markttreiben in Sineu ein Anziehungspunkt gewesen. Ansonsten haben wir es uns mit Wandern, einheimisches Essen und leckeren Sangria gut gehen lassen.

Am Freitag dann, einen Tag vor unseren Abflug, hatten wir das Wetter welches auf Mallorca normal ist. 21 Grad im Schatten und in der Sonne mag man es nicht lange aushalten.

Der Samstag war für die Rückreise reserviert. Nächstes Jahr wollen wir wieder von Erfurt fliegen wenn es geht. Das spart Zeit und Kosten.

Fish – Pediküre

Immer wieder einmal gern nutzen wir die Fish – Pediküre wenn sie angeboten wird. Hier in Erfurt habe ich solch Angebot noch nicht gefunden. Wenn wir dann im Urlaub sind nehmen wir gern das Angebot an.

Das kribbelt am Anfang, manchmal beißt solch ein Fisch auch. Im Großen und Ganzen  fühlt es sich jedoch sehr gut an. Die Fußmassage im Anschluss hat noch einen darauf gesetzt. Wir schwebten danach am Strand entlang.

Die Insolvenz der Fluggesellschaft …

… Germania kostet uns eine Stange Geld.

Wenn schon fliegen, dann von Erfurt aus. Das war bisher unser Anspruch für einen Urlaub ausserhalb Deutschlands. Weshalb auch nicht, wenn der Flughafen mit der Strassenbahn oder dem Taxi erreichbar ist. Man muss ja keine Pauschalreise buchen und sich selbst die Komponenten zusammenstellen. Das wurde uns nun zum Verhängnis. Das Reisebüro kann Ersatz schaffen, jedoch nicht ab Erfurt.

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Frankfurt/Main, Nürnberg oder Leipzig bietet sich an. Obschon Leipzig den dicksten Preis verlangt. Für 2 Flüge nach Mallorca und zurück verlangt man dort gleich 300€ mehr als auf dem Frankfurter Flughafen.

Doch vielleicht fliegen zu Ostern wieder Maschinen ab Erfurt in diese Richtung? Den Urlaub ganz streichen möchte ich aber auch nicht.