Bad endlich fertig

Was lange dauert wird gut.

Wir haben es geschafft und sind jetzt mit dem Ergebnis zufrieden.

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Geklammert

Auch im Keller haben die Klempner die Entsorgung unserer Abwässer umgeleitet. Sie mussten Durchbrüche schaffen, um direkt, ohne Umleitungen die Toilette und die Dusche einleiten. Das geht gut, wenn man in der Hochparterre wohnt. So sah dann auch der Keller aus. Alles ist wieder zu, den groben Dreck haben sie auch mitgenommen. Der Feinstaub blieb. Das konnte meine Frau natürlich so nicht stehen lassen. Befinden sich doch ihre Waschmaschine und der Trockner dort. Ein Heiligtum wie es kein anderes gibt. Na ja, auch zu meinem Vorteil. Der Klammerkorb stand oben auf dem Waschturm und war völlig verstaubt, ach was, verdreckt. Sie nahm den Korb und schüttete alles in das Waschbecken. Die Klammern und der Korb wurden gewaschen.

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Jetzt wollte sie den Korb mit den paar hundert Klammern zum Trocknen auf den Balkon stellen. So geht das aber nicht! Musste ich feststellen. Wenn schon, denn schon!

Also stellte ich mich auf den Wäscheplatz und hängte jede Klammer an die Leine. Das hatten sich die Klammern ja auch verdient! Erst werden sie als Sklaven benutzt und müssen die Schlüpfer halten, dann werden sie verdreckt und gewaschen und nun können sie nicht einmal ihre Trockenkur genießen!

Ich kam mir zwar blöd auf dem Wäscheplatz vor, aber das war ich den Klammern schuldig.

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Alles wird gut. 😉

Bad 2. Tag

Kein Wasser, kein Abwasser.  Am Tag wenn es hier drunter und drüber geht sind wir nicht zu Hause. Gut für uns, nicht gut für die Nachbarn. Obschon die Nachbarin sagte, das sie mit viel mehr Lärm gerechnet hat.

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Wir kommen trotzdem gut zurecht. So hätte ich es nicht vermutet.  In der Planung hatte ich eine Ferienwohnung in der Stadtmitte vorgesehen. Dort könnte Mann gerne am Abend ein Weinchen trinken. Frau wollte eben nicht. Also liegen wir im eigenen Bett und nutzen das Bad unserer Nachbarin. Kein Problem, denn sie ist zur Zeit nicht zu Hause. Also ich kann auch in fremden Betten schlafen. 😉

Ausgewandert sind wir noch nicht

Als wir am Samstag auf dem Domplatz nach dem Marktbesuch uns ein gutes Frühstück munden ließen, mussten wir uns den Fragen der „Alt-Herren-Runde“ stellen. Sie freuten sich uns wieder zu sehen, hatten jedoch schon gemutmaßt, das wir ausgewandert sind. Nun ja, wir haben nicht mal darüber nachgedacht.

In der Himmelfahrtswoche war ich  entgegen den letzten 20 Jahren nicht auf Radtour. Die Ego-Woche ist einem Besuch bei Muttern anheim gefallen.

Das muss auch ab und an mal sein. Eine Woche im Landkreis Oder-Spree und ein paar Kuriositäten.

Also noch einmal … ausgewandert sind wir noch nicht, auch wenn mir die Entwicklung in Deutschland nicht gefällt.

 

Bin mal wieder im Kloster

Nein. Kein richtiges Kloster. Die ständigen Leser in diesem Blog wissen schon das es sich um ein ehemaliges Kloster handelt, das heute als ländlichen Heimvolkshochschule Thüringen geführt wird. Dort zieht es mich immer wieder hin.

Die Bilder sind übrigens aus dem Archiv, wie man sehen kann, denn die Vegetation ist noch nicht ganz so weit wie hier gezeigt.

Das Thema ist Dinkelfasten nach Hildegard von Bingen. Im letzten Jahr hat mir es hier nicht nur gut gefallen, sondern tat mir und meinen Körper richtig gut.

Es schrie förmlich nach Wiederholung! Nur … diesmal kam ich nicht so glimpflich weg wie im letzten Jahr, denn meine bessere Hälfte klagte ihr Recht ein, mit zu kommen. Dagegen konnte ich mich nun wirklich nicht mehr wehren.

Nach 2 Tagen Vorbereitungszeit packten wir heute das Auto voller Klamotten und Utensilien und machten uns auf den Weg ins Kloster Donndorf. Das ist etwa eine Autostunde von Erfurt Richtung Norden.

Wir bezogen unsere Zellen und schon begann die Begrüßung und Einführung ins Fasten als Ausleitungsverfahren.

Da wird man gewogen, von einem „Körperfett Analysegerät“! Das spuckt dann aus:

  • Gewicht
  • BMI
  • Grundumsatz
  • Fettanteil (%)
  • Fettmasse
  • Fettfreie Masse
  • Körperwasser
  • Idealbereich

Was solch eine Waage alles zu wissen vortäuscht! Nicht fassbar!

Das Abendessen ist der Hohn! Wenn auch schmackhaft. Diesmal habe ich Verstärkung von weiteren 3 Männern im Kurs. Die restliche 12 Frauen sind bislang friedlich. 😉

Jetzt muss ich aber in die Heia.

Jetzt haben wir also offiziell Frühling

Nach dem langen hin und her beim Wetter ist nun endlich klar, das der Frühling sich durchgesetzt hat. Heute ist der erste Tag, an dem ich draussen sitzen kann um den Rechner zu quälen. Ich muss zwar gleich die Jacke überziehen, aber dennoch bin ich befreit.

Zur Zeit sitze ich in der Nähe von ein paar Frauen, die ihren Tag auswerten. Eine Teamversammlung oder Seminar. Hey mir wird es gerade schlecht ob der angelegten kosmetischen Gerüche die in meine Richtung ziehen, aber auch wegen dem ungehemmten Herziehen über die anderen Kursteilnehmer. Da bleibt kein Auge trocken und niemand ungeschoren. Wenn ich schnell genug schreiben könnte,  würde ich für Männer bisher ungehörte Bezeichnungen oder Schimpfworte weiter geben. Das verdirbt jedoch den Charakter meines Blogs.

Was gibt es von der letzten Woche aufzuschreiben?

In Erinnerung blieb mir ein unliebsames Wecken am Wochenende vor Ostern. Ein Grünspecht hämmerte an einen abgestorbenen Ast eines großen Baumes, etwa 20 Meter hinter dem Schlafzimmer. Bisher hatte ich noch keinen Grünspecht mit eigenem Auge gesehen. Jetzt konnte ich sogar Bilder von der balzenden Weckwanze ganz nah machen.

Sein abartiges Pochen gegen den hohlen Ast lockte gleich 2 Weibchen an, womit er völlig überfordert war. Seine Flucht erstaunte die Weibchen, die unendlich erstaunt am Ast hockten und die Welt nicht mehr verstanden. Vielleicht begreifen auch die Spechtweibchen, das Mann sich gern auf eins konzentriert, der Rest ist Überforderung.

Die Woche bis Ostern war kurz. Trotzdem fand ich einen Tag an dem ich nicht im Büro hocken blieb. Wenn man Job und Bedürfnis unter einen Hut bringen kann, ist das ein Glücksfall.

Im Übrigen werden es immer mehr lästernde Weibsen am Nachbartisch, sie trinken Bier, was die Hemmschwelle erheblich nach unten reguliert. Das wird sich aber gleich ändern, den der Chef hat zu Tisch geladen.

Karfreitag bescherte uns einen herrlichen Tag. Wir wollten uns eigentlich am Vormittag nur ein wenig in der Stadt die Beine vertreten, als der herrliche Duft aus den Küchen der Gasthäuser unsere Nasen erreichte. Kurz entschlossen pfiffen wir auf unsere Küche zu Hause und genossen die Küche im Augustiner hinter der Krämerbrücke.

Anschließend sonnten wir uns bis die Sonne weg ging auf dem Wenigenmarkt. Das war herrlich.

Vom Rest des Osterfestes lohnt es nicht groß zu berichten. Wir hatten jedenfalls keinen Stress zu Ostern.